Keine Angst vorm Osterei
Statistisch gesehen verspeisen die Menschen in Deutschland zu Ostern deutlich mehr Eier als im Jahresdurchschnitt. Auch wenn diese mit durchschnittlich 280 Milligramm nachweislich viel Cholesterin enthalten, belastet ein vorübergehend gesteigerter Verzehr den Cholesterinstoffwechsel bei ansonsten gesunden Menschen nicht übermäßig. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Körper die eigene Cholesterinproduktion bremsen kann, wenn über die Nahrung zu viel Cholesterin aufgenommen wird. Die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung führt außerdem nicht bei allen Menschen dazu, dass die Cholesterinkonzentration im Blut überhaupt ansteigt. Da Eier zudem hochwertiges Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, die Vitamine A, D und B sowie Mineralstoffe wie Eisen und Zink enthalten, bilden sie in Maßen genossen einen wichtigen Baustein für eine gesunde Ernährung.
Cholesterinwerte mittels Bluttest bestimmen
Insgesamt hängt der Cholesterinspiegel im Blut weniger von einzelnen Lebensmitteln als vielmehr von der Art und Menge der grundsätzlich verzehrten Fette ab. Eine fettreiche Ernährung kann durch zu viel Cholesterin auf Dauer die Gefäße schädigen und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Dabei kommt es vor allem auf das Verhältnis von HDL- und LDL-Cholesterin an. Während LDL-Cholesterin Arteriosklerose begünstigt, kann HDL-Cholesterin die Gefäße sogar schützen. Die Werte sowie ihr Verhältnis zueinander können Versicherte beim Gesundheits-Check-up ab einem Alter von 35 Jahren alle drei Jahre ärztlich kontrollieren lassen. Dazu reicht ein Bluttest.

