Neu: Im Fokus Allergie

Allergien nehmen zu. Experten gehen davon aus, dass fast jeder dritte Erwachsene mindestes einmal in seinem Leben allergisch reagiert. Etwa 20.000 Substanzen können zu allergischen Beschwerden führen. Bei der Suche nach den Allergieauslösern (Allergenen) setzen Mediziner auch auf Labortests. Im neuen Fokus zum Thema Allergie erklärt das IPF, welche Verfahren dabei helfen, die richtige Allergie-Diagnose zu stellen.

Alarmreaktion im Immunsystem

Die einen vertragen Pflanzenpollen nicht, andere leiden unter Hausstaub und reagieren auf Schimmelpilze. Auch Nahrungsmittel und  Insektenstiche bergen Allergiegefahren. Und immer wieder enwickeln auch Medikamente wie etwa Penicillin unerwartet heftige Nebenwirkungen. So vielfältig wie die Allergene ist auch das Spektrum möglicher allergischer Reaktionen. Atemwegsbeschwerden können ebenso auftreten wie gereizte Schleimhäute, wunde Haut, Magen-Darm-Probleme oder eher allgemeine Beschwerden wie Fieber und Müdigkeit. So unterschiedlich sich Allergien auch äußern, eines ist ihnen gemeinsam: Hinter den Beschwerden steckt eine Entgleisung des Immunsystems: Es geht übermäßig heftig gegen im Grunde ganz harmlose Stoffe vor. Der Organismus bildet in großen Mengen Antikörper und reagiert mit Entzündungszeichen.

Ursachenforschung im Labor

Mediziner unterscheiden insgesamt vier Grundtypen von Allergien. Am häufigsten treten Allergien vom Sofort-Typ (Typ 1-Allergien) auf.  In diesen Fällen reagiert das Immunsystem schon Sekunden nach Kontakt mit dem Allergen und schüttet im Rahmen der Antikörperbildung Stoffe wie Histamin aus. Bei anderen Allergietypen tritt die Reaktion verzögert ein. Bluttests, molekulardiagnostische Untersuchungen und Zelluntersuchungen ermöglichen es, den Allergietyp zu bestimmen und das auslösende Allergen zu finden. Auch Kreuzallergien decken Medziner mittels Laboruntersuchungen auf.

 

zum Fokus Allergie - Diagnose aus dem Labor