Vorsorge 2026: Für die Gesundheit planen!

Weniger Stress, gesünder essen, mehr Sport, Gewicht reduzieren … Alle Jahre wieder führen gute Vorsätze rund um das Thema Gesundheit die Umfragestatistiken an. Ein wichtiger Baustein für die eigene Gesundheit fehlt mit schöner Regelmäßigkeit: zu den Früherkennungsuntersuchungen gehen. Das lohnt sich jedoch, denn früh entdeckt lassen sich die meisten Erkrankungen besser behandeln. Vorsorge kann schwere Erkrankungen sogar verhindern. Es lohnt sich also, gleich zu Jahresbeginn den eigenen Vorsorgekalender zu planen.

Die Infografik zeigt eine Übesicht über die Vorsorgeuntersuchungen für Erwachsene.

Gute Grundlage: der Gesundheits-Check-up

Risiken für Herz und Kreislauf erkennen, Stoffwechselgesundheit checken, Nierenerkrankungen oder Gefahren für die Leber abklären: Der Gesundheits-Check-up ist in Sachen Früherkennung ein echtes Allround-Talent. Mittels Bluttests zeigen sich zum Beispiel erhöhte Blutfettwerte wie Cholesterin. Zu viel davon kann sich in den Blutgefäßen ablagern, sie verengen und neben Thrombosen auch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Ob Leber und Nieren richtig arbeiten, zeigt sich im Labor nicht nur anhand bestimmter Blutwerte. Auch Urintests erlauben Rückschlüsse auf die Organgesundheit. Sie zeigen unter anderem, ob die Nieren noch ausreichend Giftstoffe aus dem Blut filtern können. Zucker im Urin weist zudem auf eine Diabetes-Erkrankung hin.

Krebsfrüherkennung: nutzen statt meiden

Fachleuten des Deutschen Krebsforschungszentrums DKFZ zufolge ließen sich 60 Prozent aller Krebstodesfälle durch konsequente Prävention und Früherkennung verhindern. Bei einer Darmspiegelung etwa können Ärzt*innen Krebsvorstufen nicht nur erkennen, sondern häufig auch gleich entfernen und so verhindern, dass die Erkrankung ausbricht. Zudem steigen die Aussichten auf Heilung, wenn Krebserkrankungen im Frühstadium entdeckt werden. Das gilt auch für Hautkrebs. Wird etwa ein Basalzellkarzinom früh erkannt und entfernt, gelten die Betroffenen als geheilt. Bei schwarzem Hautkrebs (Melanom) liegt die Langzeitüberlebensrate bei etwa 95 Prozent, wenn der Tumor im Frühstadium entfernt wird.

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