CGM und FGM: Glukoseselbstmessung unter der Haut
Mit der kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) und dem Flash Glucose Monitoring (FGM) stehen zwei Verfahren zur Verfügung, die den Glukosewert direkt und dauerhaft unter der Haut messen. Winzige Sensoren überwachen, wie hoch der der Glukosewert in der Zellzwischenflüssigkeit ist. Die CGM-Geräte zeigen auf einem speziellen Auslesegerät automatisch an, ob Insulin nachgespritzt werden muss. Die von FGM-Geräten gemessenen Werte müssen Patienten mit einem Scanner selbst auslesen. Experten sind sich einig, dass die unkompliziert jederzeit abrufbaren Werte Betroffenen dabei helfen, Unterzuckerungen zu vermeiden. CGM-Systeme gehören zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Viele Krankenkassen übernehmen zudem bereits die Kosten für ein FGM-System.
Folgeerkrankungen mit Labortests rechtzeitig erkennen
Diabetes betrifft den gesamten Organismus. Zu den häufigsten Folgeerkrankungen gehören Gefäß- und Nierenerkrankungen. Auch das Herz leidet. Labortests helfen dabei, Langzeitfolgen der Zuckerkrankheit früh zu erkennen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft rät zu einem Urintest alle sechs Monate. Zuviel Eiweiß im Urin weist auf mögliche Nierenschäden hin. Einmal pro Jahr sollte zudem der Kreatininwert im Blut gemessen werden. Er gibt Aufschluss über die Filterfunktion der Nieren. Jährliche Labormessungen der Blutfettwerte helfen dabei, die Gefäßgesundheit einzuschätzen.

