Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt
Damit das Blut durch die Adern fließen und den Körper mit Sauerstoff versorgen kann, muss es einen gewissen Druck auf die Gefäßwände ausüben. Ist der Blutdruck jedoch dauerhaft zu hoch, nehmen Blutgefäße und Herz langfristig Schaden. Das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Durchblutungsstörungen in Herz, Augen und Beinen steigt deutlich. Problematisch: Viele Menschen mit Bluthochdruck verspüren keine Beschwerden. Fachleute raten daher, den Blutdruck spätestens ab einem Alter von 40 Jahren mindestens einmal pro Jahr messen zu lassen.
Grunderkrankungen erkennen und behandeln
Ergibt die Blutdruckmessung zu hohe Werte, empfehlen medizinische Leitlinien zur Abklärung von möglichen Ursachen auch Labortests. Mittels Blutprobe lassen sich Blutzucker-, Nieren- und Blutfettwerte bestimmen. Ein Urinstreifentest gibt zusätzlich Aufschluss über die Nierengesundheit. Falls Diabetes oder eine Nierenerkrankung vorliegen, müssen solche Grunderkrankungen mitbehandelt werden, um den Blutdruck zu senken. Aus der Blutprobe können Labormediziner*innen zudem abklären, ob eine Schilddrüsenüberfunktion als Ursachen für den Bluthochdruck in Frage kommt. Diese kann bei Bedarf ebenfalls mit Medikamenten behandelt werden.

