Rezeptfrei bedeutet nicht harmlos
Jedes Medikament besitzt erwünschte und unerwünschte Wirkungen. Das gilt auch für Mittel, die Patienten ohne Rezept in der Apotheke bekommen. Dass auch diese Präparate den Körper belasten können, wissen der Forsa-Studie zufolge die meisten der Befragten. Auch pflanzliche Mittel können je nach bestehender Grunderkrankung und Zahl der Medikamente, die ohnehin eingenommen werden müssen, schwere Nebenwirkungen auslösen oder die Wirkung wichtiger Medikamente beeinflussen. Umso wichtiger ist die Rücksprache mit Apothekern oder dem Arzt. Von abgelaufenen Medikamenten sollten Patienten grundsätzlich die Finger lassen.
Wenn die Behandlung mit Labortests überwacht werden muss
Dauerhaft ohne ärztliche Beratung Medikamente einzunehmen, kann die Gesundheit ernstlich gefährden. So verstoffwechselt der Organismus Medikamente ganz unterschiedlich. Daher muss die Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln individuell an den einzelnen Patienten angepasst werden. Manche Medikamente belasten zudem Organe wie Leber oder Niere. Darum empfehlen etwa Fachgesellschaften, bestimmte Therapien mit regelmäßigen Labortests zu überwachen. Anhand von Blutproben stellen Labormediziner fest, wie hoch die Konzentration der Medikamente im Körper liegt und ob wichtige Organe unter der Behandlung leiden.
