Vitamin C ist wichtig, aber nicht gegen Erkältungen
Auf Vitamin C kann der Organismus nicht verzichten. Es schützt unter anderem vor Zellschäden durch Entzündungsprozesse und ist an zahlreichen biochemischen Reaktionen beteiligt. Da der Körper Vitamin C nicht selbst herstellen kann, ist eine regelmäßige Versorgung mit Vitamin C besonders wichtig. Dafür reicht in der Regel jedoch eine entsprechende Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel braucht es dazu nicht. Entsprechend enttäuschend fallen die Effekte von Vitamin-C-Supplementen gegen Erkältungen aus. Die Krankheitsdauer verringert sich mit 10 Prozent nur minimal. Dies gilt zudem nur dann, wenn Vitamin C dauerhaft eingenommen wird. Wer erst mit Beginn der Symptome damit beginnt, dem bleibt der Schnupfen genauso lange erhalten wie ohne Vitamin-C-Einnahme.
Nieren- und Magen-Darm-Erkrankungen können zu Vitamin-C-Mangel führen
Bei Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen tritt Vitamin-C-Mangel allerdings häufig auf. Dazu gehören vor allem Patient*innen mit chronischer Nierenschwäche, insbesondere, wenn sie auf Dialyse angewiesen sind. Rund 33 Prozent der Betroffenen weisen Untersuchungen zufolge einen echten Mangel auf, bei etwa 31 Prozent kommt es zu einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin C. Auch Magenverkleinerungen und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Chrohn und Colitis ulcerosa erschweren es Betroffenen, ausreichend Vitamin C aufzunehmen. Eine Mangelversorgung können Mediziner*innen anhand eines Bluttests feststellen.
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