Diese Zahlen ermittelte das Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen seiner Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS 1). So kennt nahezu jede Befragte (96,8 Prozent) in der Altersgruppe von 50 bis 59 Jahren die regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchung. Bei Frauen im Alter bis 29 Jahren sind es knapp 20 Prozent weniger (74,0 Prozent). Bei jüngeren Männern ist sogar fast jeder zweite Mann schlechter informiert als seine Geschlechtsgenossen zwischen 50 und 59 Jahren (45,2 Prozent bzw. 91,2 Prozent). Je älter die Befragten, desto konsequenter nutzen sie die Angebote der GKV. Dieser Trend gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.
Vorsorge nach Plan
Wie eine flächendeckende Gesundheitsvorsorge funktionieren kann, zeigt Spitzenreiter Japan. Schon in den 1970er Jahren gab es in dem ostasiatischen Land Initiativen für eine gezielte Gesundheits- und Ernährungsberatung der Bevölkerung. Heute sind bereits viele Untersuchungen zur Gesundheitsvorsorge Pflicht – andernfalls drohen den Patienten Geldbußen. Auch die Erforschung von Krankheiten, die bei Früherkennung gut heilbar sind, hat in Japan hohe Priorität. Diese Kombination aus langfristig angelegten und konsequent durchgeführten Maßnahmen ist sicher ein wichtiger Baustein zu dem Status der Japaner, weltweit die höchste Lebenserwartung zu haben.
Wer sich Gutes tun will, sollte also regelmäßig Termine für seine Gesundheit vormerken – und am besten schon im Januar für das ganze Jahr im Kalender fixieren.
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