Herzinfarktrisiko ermitteln
Als häufigste Ursache für einen Infarkt gilt die koronare Herzkrankheit. Hier sind Männer fast doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Wie wahrscheinlich ein Herzinfarkt ist, lässt sich mit Hilfe des PROCRAM-Scores einschätzen. Mediziner der Universität Münster entwickelten aus einer Beobachtungsstudie (PROspective CArdiovascular Münster Study) Kriterien, anhand derer das Herzinfarktrisiko individuell berechnet werden kann. Dazu lässt der Arzt im Labor die Werte des Blutzuckers sowie der Blutfette LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und der Triglyzeride bestimmen. Außerdem erfragt er neben dem Alter auch Lebensgewohnheiten, ob nahe Verwandte bereits einen Herzinfarkt hatten und eine Diabetes-Erkrankung vorliegt. Denn Diabetes steigert das Risiko für einen Herzinfarkt um das Vier- bis Sechsfache.
Hinweise auf Durchblutungsstörungen erkennen
Mitunter treten auch Beschwerden an ganz anderen Körperstellen als Vorboten eines Infarktes auf. Experten der Stiftung Männergesundheit weisen darauf hin, dass eine erektile Dysfunktion (Impotenz) auf schwerwiegende Gefäßverengungen im gesamten Körper hinweisen kann. Ihre Empfehlung: Männer, die unter Potenzstörungen leiden, sollten das Problem unbedingt beim Hausarzt ansprechen.
Quellen:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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