Fäkalkeime vermeiden
Diese Faustformel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt vor allem für Reisende, die in Asien, Afrika und Südamerika unterwegs sind. Herrschen am Reiseziel schlechte sanitäre Bedingungen, kann es sein, dass Fäkalkeime das Trinkwasser verschmutzen. Die Erreger geraten auch auf Nahrungsmittel, wenn diese abgewaschen werden. Ungeschältes Obst, rohes Gemüse, Salat und auch die Eiswürfel im Sundowner sollten Reisende daher vom Speiseplan streichen.
Infektion mit Parasiten ausschließen
Trotz aller Vorsicht: Manchmal bringen Urlauber unangenehme Begleiter mit nach Hause. Je nach Infektion können Symptome noch Wochen nach der Heimreise auftreten. Lamblien, Amöben oder Würmer verursachen zum Beispiel hartnäckige Durchfallerkrankungen, die über längere Phasen beschwerdefrei verlaufen können. Wer sich daheim noch mit Montezumas Rache herumärgern muss, sollte daher seinen Arzt aufsuchen und diesen über die zurückliegende Reise informieren. Er kann den Beschwerden zum Beispiel anhand von Stuhlproben auf die Spur kommen.
Quellen:
Pharmazeutische Zeitung online
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