100.000 Schilddrüsen-Operationen pro Jahr

Müde, kraft- und antriebslos – ist die Schilddrüse in ihrer Funktion gestört, fühlt sich der Betroffene oft unwohl und matt. Ein Arzt kann eine Über- oder Unterfunktion jedoch schnell erkennen und die Hormonproduktion regulieren.

Kleines Organ, große Wirkung

Die Wenigsten vermuten, dass unspezifische Symptome wie ständige Müdigkeit, andauerndes Frösteln oder Gewichtszunahme auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse zurückzuführen ist. Doch die das nur etwa walnussgroße Organ produziert die lebenswichtigen Hormone T3 und T4, die vor allem den Energiestoffwechsel verantworten. Werden aber zu viele oder zu wenige Hormone produziert, ist der Stoffwechsel gestört. In fast allen Organen des menschlichen Körpers sind Symptome zu erkennen.

 

Früherkennung nutzen

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie werden jedes Jahr mehr als 100.000 Schilddrüsen in Deutschland teilweise oder komplett operativ entfernt. Der häufigste Grund für eine Operation ist eine vergrößerte Schilddrüse des Patienten – ein mögliches Anzeichen für eine Krebserkrankung. Durch einen speziellen Bluttest eine Fehlfunktion der Schilddrüse aber frühzeitig erkannt und therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Auch bei Schilddrüsenkrebs gilt: Je früher er diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungschancen. Bei einer ungewöhnlichen Schwellung am Hals sollten Betroffene deshalb umgehend einen Arzt aufsuchen.
 

Mehr dazu lesen Sie im IPF-Faltblatt Tests bei Schilddrüsenerkrankungen und Blutarmut.

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