Gut verträglich für Babys
Eltern müssen sich in der Regel keine Sorgen um schwerwiegende Nebenwirkungen machen: Moderne Impfstoffe enthalten so wenig Antigene, dass Babys Immunsystem gut damit fertig wird. Zum Vergleich: Allein beim Atmen nehmen Säuglinge Tausende von Antigenen auf, die ihr Immunsystem verarbeiten muss. Die zehn Antigene aus der Kombinationsimpfung oder sieben Antigene aus der Impfung gegen Lungenentzündung sind dagegen eine winzige Menge.
Konsequent gegen Infektionen
Damit sich das Immunsystem erfolgreich gegen Infektionskrankheiten wehren kann, sollte die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig beginnen und konsequent weitergeführt werden. Ist das neue Menschenkind gesund, wird es mit dem vollendeten zweiten Lebensmonat (neunte Woche) zum ersten Mal geimpft. Für ausreichenden Schutz muss der Säugling den Sechsfach-Impfstoff bis zum 15. Lebensmonat insgesamt viermal erhalten.
Zweifacher Piks gegen krankmachendes Trio
Zur Grundimmunisierung gehört auch die Standardimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR). Gegen diese Kinderkrankheiten schützt ein Kombinationswirkstoff. Damit das Immunsystem lernt, sich gegen die Erreger zur Wehr zu setzen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die erste MMR-Impfung im Alter von 11 bis 14 Monaten. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres sollte auch die zweite MMR-Impfung erfolgt sein. So kann der junge Organismus eine ausreichende Immunität gegen das krankmachende Trio aufbauen, auch wenn die ersten Impfung noch nicht ausreicht. Darum sollten Eltern versäumte MMR-Impfungen so rasch wie möglich nachholen lassen.
Mehr lesen:
IPF-Faltblatt Vorsorge-Impfungen bei Kindern
Ständige Impfkommission (STIKO)
Impfseiten des Robert Koch-Instituts
Impfen: Fragen und Antworten Robert Koch-Institut
Zum Download:
