Safer Sex: Jugendliche besser informieren

Jugendliche gehören nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu den Hauptbetroffenen sexuell übertragbarer Infektionen (STI): Sie infizieren sich deutlich häufiger als andere Bevölkerungsgruppen mit Chlamydien und HP-Viren.

Diese STI können das Risiko einer HIV-Infektion erhöhen: Entzündungen und Verletzungen der Mund-, Darm- oder Genitalschleimhaut schwächen deren Schutzfunktion. Zum Welt-Aids-Tag ruft das IPF dazu auf, Jugendliche konsequent über mögliche Infektionswege und Symptome von STI zu informieren. Bei Unsicherheit sollten sie das vertrauliche Gespräch mit dem Arzt suchen. Dieser kann mit Labortests klären, ob eine Ansteckung vorliegt.

 

Aufklären und schützen

Kondome schützen vor HIV – das wissen nach Umfragen der BZgA inzwischen nahezu alle Jugendlichen. Über andere STI besteht aber noch deutlicher Informationsbedarf. So wissen viele nicht, dass sie sich auch bei Oralsex mit Syphilis, Tripper oder Herpes anstecken können. Für eine Übertragung reicht es aus, wenn eine mit Erregern befallene Schleimhaut in engen Kontakt mit gesunder Schleimhaut kommt. Kondome reduzieren das Risiko, sich anzustecken – auch beim Oralverkehr. Stellt ein Jugendlicher Symptome bei sich fest, sollte er auch dann zum Arzt gehen, wenn sie von alleine schwächer werden oder verschwinden. Denn viele Infektionen verbleiben auch dann im Körper, wenn die Symptome nachlassen.

 

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