Vorsorgeuntersuchungen nutzen
Nicht immer machen sich STI frühzeitig bemerkbar. Solche „stillen“ Infektionen bergen langfristig Risiken für Betroffene. Zum Beispiel Chlamydien: Experten der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe gehen davon aus, dass etwa 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydieninfektion mit Unfruchtbarkeit kämpfen. Der Grund: Breiten sich die Erreger aus, können sie zu einem Eileiterverschluss führen. Soweit muss es nicht kommen. Mittels Laboranalysen von Abstrichen oder Urin lässt sich eine Ansteckung frühzeitig feststellen und mit Antibiotika erfolgreich behandeln. Wichtig zu wissen: Bis zum Alter von 25 Jahren ist ein jährlicher Chlamydien-Check beim Gynäkologen kostenlos.
STI mit Labortests frühzeitig diagnostizieren
Die meisten STI lassen sich vollständig heilen. Voraussetzung: Sie werden erkannt. In der Regel verursachen STI-Erreger Beschwerden im Genitalbereich. Es kommen jedoch auch Infektionen der Haut und im Rachenraum vor. Oft stellen Betroffene keine Verbindung zwischen schmerzenden Bläschen, Schwellungen oder Entzündungen an Augen, Zunge oder Mundschleimhaut und einer möglichen STI her, sodass sie erst spät behandelt werden können. Ein offenes Gespräch mit dem Arzt hilft, der richtigen Ursache auf die Spur zu kommen. Mittels Labortests kann er klären, ob tatsächlich eine STI hinter den Beschwerden steckt.
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