Vor der Reise gegen Hepatitis impfen lassen
Hepatitis A ist eine Virusinfektion. Die Erreger gelangen durch Kontakt mit verunreinigten Lebensmitteln oder mit unsauberen Hygieneeinrichtungen in den menschlichen Organismus. Eine Impfung schützt effektiv vor Ansteckung. Einfache Verhaltensregeln im Urlaubsland helfen ebenfalls dabei, das Ansteckungsrisiko zu senken: Globetrotter sollten Gemüse nur gekocht, Obst nur geschält und Wasser nur abgekocht zu sich nehmen. Auf die Eiswürfel im Cocktail oder einen rohen Salat verzichtet man besser. Experten weisen darauf hin, dass sich auch Kurzentschlossene kurz vor Reiseantritt noch impfen lassen können. Besser ist es jedoch, wenn die Impfung etwa 14 Tage vor der Reise erfolgt.
Labortests erkennen Hepatitis-Viren
Kommt es dennoch zu einer Infektion, dauert es etwa zwei bis sieben Wochen, bis die ersten Anzeichen wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Auch Appetitlosigkeit, allgemeine Erschöpfung und Schmerzen im rechten Oberbauch können auf die Erkrankung hinweisen. Wer nach einer Reise solche Symptome an sich feststellt, sollte die Beschwerden mit Blutuntersuchungen abklären lassen. In der Regel verläuft die Erkrankung ungefährlich. Bei Menschen über 50 Jahren oder bei Patienten, die bereits an einer chronischen Hepatitis B- oder Hepatitis C-Infektion leiden, kann eine Hepatitis A die Leberfunktion jedoch gefährlich einschränken.
