Draußen im Sommer: Richtig geimpft die Natur genießen

Ob im Wald, am See, im Garten oder auf grüner Au – sommerliche Tage und laue Abende locken nach draußen. Allerdings können winzige Plagegeister wie Zecken nicht nur die Freude am Draußensein dämpfen, sondern auch Krankheiten übertragen. Auch Bakterien im Boden können bei ungewolltem Kontakt schon mit kleinen Wunden zu Infektionen führen. Die richtigen Impfungen ermöglichen unbeschwerten Naturgenuss.

Das Foto zeigt einen Hund, der begeistert einen Stock über eine sonnige Bergwiese apportiert. Im Hintergrund läuft ihm ein jugendliches Mädchen nach.
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FSME-Impfung schützt

Zecken lauern sowohl im Unterholz als auch im hohen Gras im Garten. Wenn die kleinen Blutsauger zustechen, können sie mit ihrem Speichel unter anderem Erreger von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Im Norden Deutschlands tragen zwar deutlich weniger Zecken FSME-Erreger in sich als in den sogenannten FSME-Risikogebieten im Süden und Osten. Ausgeschlossen ist eine FSME-Infektion aber auch im Norden nicht. Den besten Schutz gegen FSME bietet eine Impfung. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt sie ausdrücklich für Menschen, die hierzulande in FSME-Risikogebieten leben, dort viel in der Natur arbeiten oder dort Urlaub machen. Auch wer ins Ausland in ein FSME-Risikogebiet reist, sollte auf FMSE-Impfschutz achten. Dazu gehören etwa Urlaubsziele wie Norwegen, Schweden und osteuropäische Länder.

Auf vollständigen Tetanus-Impfschutz achten

Einen wichtigen Schutz vor Outdoor-Infektionen bietet zudem die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf). Tetanus-Bakterien kommen sowohl in der Erde als auch im Tierkot vor und können bereits über Verletzungen wie kleine Kratzer und Schürfwunden in die Haut geraten. Im Falle einer Infektion führen Gifte der eingedrungenen Tetanus-Bakterien zu gefährlichen Verkrampfungen der Muskulatur, die Krankheit kann tödlich enden. Die Impfung gegen Tetanus gehört zur Grundimmunisierung im Säuglingsalter. Sie muss jedoch im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter aufgefrischt werden. Zahlen des RKI zeigen jedoch, dass nur etwa die Hälfte aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen die Auffrischimpfung erhält.

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