Blutwerte bei Gallenentzündung
Zu den Festtagen darf selbstverständlich auch festlich gespeist werden. Allerdings reagiert der Organismus auf zu viel Fett mitunter mit einer schmerzhaften Gallenkolik. Auch wenn die Schmerzen wieder vergehen, sollten Betroffene ärztlichen Rat suchen, um etwaige Entzündungen der Galle oder blockierte Gallengänge aufzuspüren. Neben einer Ultraschalluntersuchung helfen auch Bluttests bei der genauen Diagnose. Eine erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozyten), eine beschleunigte Blutsenkung und hohe CRP-Werte weisen auf eine Entzündung der Gallenblase hin. Versperren Gallensteine die Gallengänge, zeigt sich dies durch erhöhte Werte des Gallenfarbstoffs Bilirubin im Blut.
Lebercheck mit Labortests
Eine kranke Leber verursacht lange Zeit kaum Beschwerden. Unklare Schmerzen im Oberbauch können jedoch darauf hinweisen, dass etwas mit dem Organ nicht in Ordnung ist. So zeigen erhöhte Werte der Enzyme GOT und GPT im Blut Schädigungen der Leber an. Ob der Fettstoffwechsel ordnungsgemäß funktioniert, erkennen Ärzt*innen anhand der Blutfettwerte. Dazu gehören Cholesterin und Triglyceride. Bei einem Verdacht auf Leberfunktionsstörungen raten Fachleute zudem dazu, auch den Blutzuckerwert zu bestimmen. Die Leber spielt eine wichtige Rolle bei der Verwertung von Zucker im Organismus. Eine unerkannte Fettleber beeinträchtigt diese Funktion – und begünstigt so die Entstehung von Typ-2-Diabetes.


