Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Noch ist es nicht ganz so weit, dennoch: Die Tage werden kürzer. In den nächsten Wochen bekommen wir zunehmend weniger Tageslicht ab. Das kann sich auch auf die Versorgung des Organismus mit Vitamin D auswirken. Eine dauerhafte Unterversorgung kann die Gesundheit beeinträchtigen, etwa der Knochen oder des Immunsystems. Ob der Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt ist, zeigen Labortests.

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Bluttest klärt Vitamin D-Spiegel

Um eine Mangelversorgung mit Vitamin D aufzudecken, bestimmen Mediziner im Labor die Konzentration von 25-OH-Vitamin D (Calcifediol) im Blut. Mindestens 50 nmol pro Liter Blut sollten es sein. Optimalerweise liegt der Wert bei 80 bis 150. Ergibt der Bluttest einen Laborwert unter 12,5, sprechen Ärzte von einem schweren Vitamin-D-Mangel.Ersatzstoffe helfen dann, den Vitamin D-Speicher wieder aufzuladen. Unbedingt dran denken: Die Mittel nur nach einem klärenden Labortest einnehmen. Eine Überdosierung kann die Nieren erheblich schädigen. Wenn der Arzt einen Test für erforderlich hält, übernehmen sogar die Krankenkassen die Kosten.

Sonnenstudio keine Alternative zu natürlichem Licht

Weil die Sonne hierzulande im Herbst und Winter nur selten und dann auch eher kurz scheint, versuchen manche, das fehlende Licht im Sonnenstudio zu tanken. Keine gute Idee: Jeder zusätzliche Besuch eines Sonnenstudios steigert das Risiko für Hautkrebs um 1,8 Prozent. Die Vitamin D-Produktion lässt sich auch ohne Solariumsbesuch unterstützen. Meist reicht dazu bereits ein Spaziergang bei Tageslicht. Die Deutsche Krebshilfe empfiehlt, Gesicht und Händen 15 bis 20 Minuten Licht pro Tag zu gönnen.