Erhöhtes Risiko bei Vorerkrankungen
Kommen Vibrionen mit offenen Wunden in Kontakt, können sich schwere Infektionen bis hin zu einer Sepsis entwickeln. Das gilt auch für Verletzungen, die sich Badende erst im Wasser zugezogen haben. Gefährlich sind die Bakterien vor allem für Ältere und Immungeschwächte. Auch Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus, Lebererkrankungen, Krebserkrankungen sowie schweren Herzerkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko, sich zu infizieren und schwer zu erkranken.
Schmerzenden Wunden schnell behandeln lassen
Bei einer schnellen Behandlung mit den richtigen und ausreichend dosierten Antibiotika lässt sich eine Vibrionen-Infektion auch bei Risiko-Patient*innen in den Griff bekommen. Wichtig: Schmerzt eine Wunde nach dem Baden, sollten Betroffene schnell medizinische Hilfe suchen und auf das Bad in Meer hinweisen. Mittels Labortests können Mediziner*innen die Infektion diagnostizieren, den Erreger genau bestimmen und durch ein Antibiogramm das passende Medikament verordnen. Wichtig: Besteht dringender Verdacht auf eine Vibrionen-Infektion, sollte die Behandlung mit Antibiotika unbedingt auch beginnen, wenn noch kein Antibiogramm vorliegt. Das Medikament kann im Laufe der Therapie dann angepasst werden.

