Klinikeinweisung wegen Herzinsuffizienz trifft auch Jüngere
Anhand der Einweisedaten stellten die Wissenschaftler fest, dass ein schwaches Herz im Jahr 2013 über 65 Prozent mehr Patienten ins Krankenhaus brachte als noch im Jahr 2000. Dieser Anstieg betraf nicht nur ältere Menschen. Zwar stieg das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt für Patienten zwischen 75 und 85 Jahren am deutlichsten an. Aber auch bei den 45- bis 65-Jährigen nahmen die Krankenhauseinweisungen aufgrund einer Herzinsuffizienz um fast 50 Prozent zu. Anders als in Deutschland beobachten Wissenschaftler, dass etwa in den USA, Australien, England, Irland, Neuseeland und Kanada immer weniger Menschen wegen einer Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelt werden müssen.
Herzschwäche früher erkennen
Eine Schwäche des Herzmuskels verursacht in der Regel keine Schmerzen. Es gibt jedoch typische Symptome: Wer bei körperlicher Anstrengung immer öfter in Atemnot gerät, Wassereinlagerungen an Unterschenkeln und Knöcheln an sich beobachtet und nachts häufiger als sonst zur Toilette muss, sollte sein Herz untersuchen lassen. Dabei hilft auch ein Labortest. Eine Blutuntersuchung auf sogenannte natriuretische Peptide (BNP) zeigt, ob das Herz tatsächlich nicht mehr kräftig genug pumpen kann.
Quellen:
European Journal of Heart Failure
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