Mehr Neuerkrankungen
Diese Zahlen der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2010“ (GEDA)* des Robert Koch-Instituts stimmen zunächst positiv. Ihnen gegenüber stehen allerdings vermehrte Neuerkrankungen. So stieg ebenfalls zwischen 1999 und 2008 die Anzahl neuerkrankter männlicher Krebspatienten um 22 Prozent (Frauen: 13,1 Prozent). Am häufigsten ist die Prostata befallen, darauf folgen Darm und Lunge.
Arzt ist wichtigste Infoquelle
Karzinome frühzeitig zu erkennen, kann Leben retten. Immerhin ließen zwei Drittel der Befragten der GEDA-2010-Studie bereits eine entsprechende Untersuchung durchführen. Wichtigste Informationsquelle zu diesem Thema ist in den überwiegenden Fällen der (Haus-)Arzt. Wer sich nicht gut informiert fühlt, nimmt auch seltener Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch.
Alter und Status
Je älter Männer sind, desto mehr nutzen sie die Möglichkeit, Erkrankungen – auch ohne erste Symptome – diagnostizieren zu lassen. Auch der Bildungsgrad sowie der sozioökomische Status beeinflussen, wie intensiv sich die Patienten mit der Früherkennung auseinandersetzen und für ihre Gesundheit einstehen.
*Die Studie mit den Daten bis 2012 liegt aktuell noch nicht vor.
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