Im Frühstadium können die Hauttumore zu fast 100 Prozent geheilt werden. Sich regelmäßig selbst zu untersuchen und am Hautkrebs-Screening teilzunehmen hilft dabei, Hautveränderungen rechtzeitig zu entdecken.
Zu viel Sonne vermeiden
Das größte Risiko für schwarzen Hautkrebs stellt intensive UV-Strahlung dar – ob am Strand oder auf der Sonnenbank. Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO rechnen natürliche und künstliche UV-Strahlung zu den krebserzeugenden Substanzen der höchsten Kategorie. Sonnenanbeter sollten bedenken: Im Solarium setzen sie sich einer UV-Strahlung aus, die derjenigen zur Mittagszeit am Äquator gleicht. Vor allem Menschen mit heller Haut, roten oder blonden Haaren oder einer Neigung zu Sommersprossen sollten die künstliche Sonne meiden und draußen besonders auf guten Sonnenschutz achten. Experten der Deutschen Krebshilfe weisen darauf hin, dass sie ein bis zu 100-fach höheres Risiko tragen, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.
Kinderhaut vor Sonne schützen
Besonders empfindlich reagiert junge Haut auf Sonnenstrahlen. Die UV-empfindliche Stammzellen liegen dichter unter der Hautoberfläche als bei Erwachsenen und tragen daher schneller Schäden davon. Babys gehören in den ersten zwölf Monaten grundsätzlich in den Schatten. Auf Sonnencreme sollten Eltern in diesem Zeitraum noch verzichten, da sie die Haut unnötig belastet. Ältere Kinder schützen Käppis, Shirts und Hosen mit UV-Schutz sowie Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor von mindestens 20 beim Spielen und Toben unter freiem Sommerhimmel. Und zwischen zwölf und 15 Uhr sollten sowohl Kleine als auch Große eine Siesta in kühlen Innenräumen genießen.
Quellen:
Deutsche Krebshilfe und Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
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