Zecken nachts besonders aktiv
Der heiße, trockene Sommer macht auch Zecken das Leben schwer. Während sie tagsüber auf Grashalmen und Büschen sitzen und dort auf den Menschen warten, verlieren sie lebenswichtige Flüssigkeit. Umso aktiver werden Zecken im Dunkeln. Auf der Suche nach Feuchtigkeit kommen ihnen Menschen, die sich von der Hitze des Tages im Park oder auf der Grillwiese erholen, sehr entgegen.
Impfung schützt vor FSME
Schlägt einer der Minivampire zu, können Gestochene an FSME erkranken. Die Virusinfektion zieht das zentrale Nervensystem in Mitleidenschaft. Im schlimmsten Falle entzünden sich Hirnhaut und Gehirn. Stellen sich nach einem Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden ein, sollten Betroffene zum Arzt gehen. Labortests weisen Antikörper gegen die FSME-Erreger nach. Wer sich viel im Grünen aufhält, sollte sich impfen lassen – die Impfung schützt zuverlässig vor FSME.
Borreliose mit Labortests diagnostizieren
Gegen Borreliose-Erreger, die etwa 20 Prozent aller ausgereiften Zecken in sich tragen, gibt es keine Impfung. Die Heilungschancen stehen jedoch gut, wenn die Krankheit früh diagnostiziert wird. Zu den Anzeichen gehört die Wanderröte, eine kreisförmige Hautrötung rund um den Zeckenstich. Jedoch können auch Monate später Entzündungen oder Lähmungen auftreten. Dann bedarf es umfassender Laboruntersuchungen, um die Krankheit zu erkennen.
Downloads:
IPF-Infografik "FSME-Impfung schützt vor Entzündung im Gehirn und Rückenmark"
IPF-Infografik "Borreliose - viele Beschwerden, eine Ursache"

