Das IPF ruft Verbraucher zum Jahreswechsel dazu auf, sich umfassend über die Angebote zur gesundheitlichen Vorsorge zu informieren und diese regelmäßig nutzen.
Vorsorgen in jedem Lebensalter
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen lohnen sich in jedem Lebensalter. Viele von ihnen finanziert die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Die Vorsorgeprogramme für Erwachsene ab 18 Jahren starten mit Basisimpfungen gegen Tetanus und Diphterie. Der „Check-up 35“ bietet allen Versicherten die Möglichkeit, sich alle zwei Jahre einen Überblick über ihren Gesundheitszustand zu verschaffen – und wenn nötig, ihn aktiv zu verbessern. Laboruntersuchungen von Blut und Urin helfen, die richtigen Ansatzpunkte dafür zu finden. Ab einem Alter von 50 Jahren tragen unterschiedliche Untersuchungen zur Krebsvorsorge dazu bei, auch die zweite Lebenshälfte möglichst gesund zu gestalten.
Zusätzliche Angebote für die Gesundheit
Über die GKV-Leistungen hinaus empfehlen manche ärztlichen Fachgesellschaften weitere Vorsorgeuntersuchungen. Diese ergänzen das Angebot der GKV, müssen von Versicherten aber selbst bezahlt werden. Diese Untersuchungen können sinnvoll sein, wenn in der Familie bestimmte Erkrankungen häufig auftreten und erbliche Vorbelastungen vorliegen. Nicht in allen Fällen bedeuten Selbstzahlerleistungen teure Rechnungen. Interessierte sollten Vor- und Nachteile sowie die Kosten zusätzlicher Untersuchungen mit ihrem Arzt besprechen.