Mit Labortests Hinweise im Blut suchen
Klettert der Wert auf dem Fieberthermometer bei Erwachsenen über 38 Grad Celsius, sprechen Mediziner von Fieber. Damit reagiert der Körper jedoch auf viele verschiedene Infektionen. Liegt bereits eine Erkältung oder eine Grippe vor, weist starkes Fieber jedoch häufig auf eine beginnende Lungenentzündung hin. Eine Blutprobe schafft Klarheit: Liegt die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu hoch, weist dies auf eine Entzündung im Organismus hin. Bestätigt sich im Zusammenspiel mit anderen Untersuchungen der Verdacht auf eine Lungenentzündung, erlaubt die Zahl der Leukozyten zudem Rückschlüsse auf die Art der Pneumonie. Die erhöhte Leukozytenzahl weist in der Regel auf eine von Bakterien verursachte Lungenentzündung hin. Lösen Viren die Erkrankung aus, bleibt die Anzahl der Leukozyten unauffällig.
Antibiogramm vor Therapie mit Antibiotika
Eine bakterielle Pneumonie muss mit Antibiotika behandelt werden. Vor der Entscheidung für einen entsprechenden Wirkstoff empfehlen Mediziner ein Antibiogramm. Dafür züchten Labormediziner aus einer Blutprobe eine Bakterienkultur an und bringen die Erreger mit verschiedenen antibiotischen Wirkstoffen in Kontakt. In der Petrischale zeigt sich, welches Antibiotikum die Infektion am wirksamsten bekämpft.
Der Tipp der Woche zum Download
Mehr lesen:
IPF-Faltblatt Blutsenkung und Blutbild

