Blasenkrebs mit kombinierter Diagnostik früh erkennen
Blasentumore entwickeln sich häufig lange Zeit unbemerkt, da sie keine auffälligen Symptome verursachen. Moderne Urintests spüren Biomarker wie Proteine und Antigene schon im Frühstadium einer Blasenkrebserkrankung auf. Verdächtige Testergebnisse klärt der Arzt mit einer Blasenspiegelung ab. Manche Tumore wachsen allerdings an der Harnblasenwand entlang und lassen sich auf dem Monitor nicht erkennen. Sensible Labortestverfahren und spezifische Biomarker ermöglichen es jedoch, auch solche Formen des Blasenkrebses zu erkennen, so Experten der Europäischen Fachgesellschaften für Urologie.
Gezielte Immunsuppression senkt Risiko
Nach einer Nierentransplantation müssen die Betroffenen Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva). Sie verhindern, dass der Körper das fremde Organ abstößt. Gleichzeitig schwächen diese Medikamente aber auch die Fähigkeit des Immunsystems, gefährlich veränderte Zellen zu erkennen und zu bekämpfen. Einige der Immunsuppressiva tragen durch bestimmte Wirkstoffe selbst dazu bei, dass der Körper Krebszellen bildet. Umso wichtiger ist es, die Medikamente so gezielt wie möglich einzusetzen. Regelmäßig den Medikamentenspiegel im Blut zu untersuchen hilft Ärzten dabei, die Dosis individuell anzupassen.
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IPF-Faltblatt Blasentumor

