Ab in die Sonne: so reisen Wintermüde gesund

Während hierzulande Kälte und Dunkelheit herrschen, locken andere Länder mit sommerlichen Temperaturen, Strand und Meer. Damit Reisende ihre Winterflucht gesund genießen können, sollten sie auf ausreichenden Impfschutz achten. Kurzentschlossene können ihre Gesundheit auch mit einer Schnellimpfung gegen bestimmte Infektionserkrankungen schützen.

Das Foto zeigt eine Palme, deren Wedel vor einem blauen Himmel im Wind wehen.
Akshat Jhunjhunwala | Unsplash

Impfpass checken

Welche Schutzimpfungen genau erforderlich sind, hängt vom Wunschziel der Wintermüden ab. Umfassende Informationen dazu bietet unter anderem das Robert Koch-Institut. Wichtig zu wissen: Manche Länder verlagen einen Nachweis für Impfungen, die hierzulande zwar ebenfalls zu den empfohlenen Standardimpfungen zählen. Allerdings fehlen vielen Erwachsenen die nötigen Auffrischimpfungen. Das gilt unter anderem für den Impfschutz gegen Diphterie und Tetanus, Keuchhusten und Masern. Je nach Reiseziel empfiehlt sich auch eine erneute Impfung gegen Kinderlähmung. Zur Reisevorbereitung sollte daher auch ein kritischer Blick in den eigenen Impfpass gehören.

Reiseimpfungen für Kurzentschlossene

Wer eine Fernreise plant, sollte sich spätestens acht bis sechs Wochen vor der Abreise zu den nötigen Impfungen beraten lassen: Viele Reiseimpfungen benötigen einen gewissen zeitlichen Vorlauf, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Gegen einige Krankheiten stehen jedoch sogenannte Schnellimpfungen zur Verfügung. Sie ermöglichen einen vorübergehenden Impfschutz auch dann noch, wenn die Reise kurz bevorsteht. Dazu gehören die Impfungen gegen Hepatitis B, FSME und Japanische Enzephalitis. Die Impfung gegen Hepatitis A, die für die meisten Fernreisen empfohlen wird, können Reiselustige sogar noch bis zum Tag der Abreise nachholen. Nach der Rückkehr sollte der Impfschutz dann vervollständigt werden.

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