Breites Spektrum an möglichen Ursachen
Polyneuropathien und Radikulopathien können ebenso Krämpfe verursachen wie endokrine Störungen (beispielsweise Schilddrüse, Morbus Addison). Zudem sollten Mediziner eine LeberzirrhoseHepatitis: rechtzeitig erkennen mit Labortestssowie Alkohol- und Medikamentenabusus als potenzielle Ursachen für Wadenkrämpfe in Betracht ziehen. Auch bestimmte Medikamente wie Betamimetika, Betablockern, Cholinesterasehemmern, Statinen, Diuretika, Kalziumantagonisten und konjugierten Östrogenen begünstigen die Crampi.
Gründliche Anamnese und Labortests
Bei der Ursachenforschung sollten Ärzte neben der Provokationssituation daher immer auch die Medikamenteneinnahme erfragen. Von den Laborwerten interessieren vor allem die Elektrolytemit Magnesium und Kalzium, die Nieren- und Leberwerte, der Blutzucker, die Schilddrüsenhormone und die Kreatinkinase.
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