STI: kostenloses Info-Poster für die Praxis

Sexuell übertragbare Infektionen (STI) treten in Deutschland wieder häufiger auf. Doch kaum ein Patient kann die häufigsten STI benennen. Und nur wenige trauen sich, offen über diese Erkrankungen zu sprechen. Das IPF informiert mit einem Poster über die wichtigsten STI. Arztpraxen und Gesundheitsämter können es ab sofort kostenfrei beim IPF bestellen.

Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF)

Offenes Gespräch anbieten

Scham und Angst führen oft dazu, dass Betroffene weder mit ihrem Partner über Symptome sexueller Infektionen sprechen noch ärztlichen Rat suchen. Deswegen sollten Ärzte STI im Patientengespräch konsequent entstigmatisieren. Wenn Patienten wissen, dass die Erreger beim Sex sehr leicht übertragen werden und Infektionen somit relativ häufig auftreten, verlieren sie die Angst, über ihre Infektion zu sprechen. Ausreichend informiert können sie sich und andere schützen und Infektionsketten durchbrechen.

 

Koinfektionen vermeiden

Im direkten, vertraulichen Gespräch sollten Ärzte oder entsprechende Beratungsstellen auf die Risiken sexuell übertragbarer Infektionen hinweisen. Das reduziert auch mögliche Koinfektionen. Denn Patienten mit einer STI sind zwei- bis zehnmal anfälliger für eine HIV-Infektion als gesunde Menschen. Besonders häufig treten Chlamydien-Infektionen und Gonorrhoe gemeinsam auf. Um Mehrfachinfektionen zu vermeiden, sollten Ärzte grundsätzlich alle Patienten mit Chlamydien bzw. Gonorrhoe auf weitere STI testen, rät die DSTIG.

 

Infoplakat bestellen: bestellung@  avoid-unrequested-mailsvorsorge-online.de

Bitte vollständigen Namen und Adresse angeben.

 

Quellen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

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