Spätere Schwangerschaft: Auf Autoimmunerkrankungen achten

Schuppenflechte, Lupus, Hashimoto-Thyreoiditis, Typ-1-Diabetes: Einer britischen Studie zufolge leiden immer mehr Schwangere an Autoimmunerkrankungen. Dies betrifft den Forscher*innen zufolge besonders häufig Frauen, die im Alter von 31 bis 40 Jahren schwanger werden.

Arzt klärt Schwangere über Test auf Toxoplasmose auf
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Autoimmunerkrankungen steigern Risiko für Schwangerschaftskomplikationen

Frauen erkranken grundsätzlich häufiger als Männer an Autoimmunerkrankungen. Es ist deshalb zunächst einmal nicht ungewöhnlich, dass bei Schwangeren auch Autoimmunerkrankung festgestellt werden. Da diese das Risiko von Komplikationen in der Schwangerschaft erhöhen, sollten Betroffene jedoch medizinisch gut begleitet werden. So geht ein Typ-1-Diabetes beispielsweise mit einer erhöhten Rate von Fehlgeburten und teilweise auch Fehlbildungen einher und die Antikörper beim systemischen Lupus erythematodes können das Wachstum des Fötus nachteilig beeinflussen.

Fast fünf Prozent Betroffene

Die Auswertung aktueller Gesundheitsdaten durch ein Team von britischen Wissenschaftler*innen zeigt nun: Zumindest in Großbritannien ist der Anteil von Schwangeren mit Autoimmunerkrankungen deutlich angestiegen auf zurzeit 4,7 Prozent. Als eine der Ursachen vermuten die Forscher*innen das Alter der Betroffenen. Schwangere im Alter von 31 bis 40 Jahren litten zu 50 Prozent häufiger unter einer der anaysierten 17 Autoimmunerkrankungen als Schwangere im Alter von 15 bis 20 Jahren.

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