Schlaganfall-Studie bestätigt Risikofaktoren

Zu hoher Blutdruck stellt das größte Risiko für einen Schlaganfall dar. Dauerhaft erhöhte Blutfettwerte begünstigen die Erkrankung ebenfalls. Das bestätigte eine internationale Studie mit 27.000 Patienten aus 32 Ländern rund um den Globus. Laboruntersuchungen helfen dabei, Risikofaktoren aufzuspüren.

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Schlaganfall nicht gleich Schlaganfall

Mediziner unterscheiden zwischen Schlaganfällen, die durch Gehirnblutungen ausgelöst werden (hämorrhagischer Schlaganfall) und solchen, die auf mangelnde Durchblutung von Bereichen im Gehirn zurückgehen (ischämischer Schlaganfall). Bei der Auswertung der Patientendaten stellten die Wissenschaftler unterschiedliche Hauptrisikofaktoren für beide Arten von Schlaganfall fest. Während Bluthochdruck vor allem für hämorrhagische Schlaganfälle verantwortlich ist, treiben zu hohe Blutfette vor allem das Risiko für ischämische Schlaganfälle in die Höhe.

Gründe für Bluthochdruck klären, Blutfette kontrollieren

Misst der Arzt zu hohe Blutdruckwerte, helfen Medikamente, den Druck auf die Gefäße wieder zu regulieren. Ob etwa Erkrankungen der Nieren oder der Schilddrüse hinter dem Bluthochdruck stecken, zeigen Labortests. Da Bluthochdruck häufig auch bei Diabetes-Patienten auftritt, sollten Betroffene auch ihren Blutzucker bestimmen lassen. Unerkannt und unbehandelt schädigt Diabetes langfristig die Gefäße, sodass das Schlaganfall-Risiko ebenfalls steigt. Wie es um die Blutfettwerte bestellt ist, klären Bluttests auf Cholesterin und Triglyzeride.

 

Quelle:

Medscape

 

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