Passivrauchen begünstigt Metabolisches Syndrom und Glukoseintoleranz
Studien belegen, dass Passivrauchen die Wahrscheinlichkeit für ein Metabolisches Syndrom steigt und auch eine Glukoseintoleranz deutlich wahrscheinlicher wird. Bei dieser Stoffwechselstörung kann der Organismus den Zucker nicht mehr angemessen verarbeiten, sodass die Blutzuckerwerte nach dem Essen deutlich höher liegen als bei Menschen, die von Tabakrauch nicht betroffen sind. Sowohl das Metabolische Syndrom als auch die Glukoseintoleranz gelten als Vorläufer von Diabetes.
E-Zigarette keine Alternative
Auch scheinbar harmlosere Alternativen zur Zigarette schützen nicht vor den gesundheitlichen Schäden und der erhöhten Diabetesgefahr. Wissenschaftler*innen konnten in einer Studie zeigen: Wer regelmäßig an E-Zigaretten zieht, trägt ein um 54 Prozent höheres Risiko für Prädiabetes als Nichtraucher*innen. Bei jedem*r zehnten Befragten mit regelmäßigem E-Zigaretten-Konsum zeigten die ausgewerteten Daten zudem eine bereits Diabetes-Vorstufe diagnostiziert. Der Wert lag damit dicht an den für Tabakzigarettenraucher*innen ermittelten Daten. Bei ihnen hatten 13 Prozent einen diagnostizierten Prädiabetes.

