Darmkrebsvorsorge: Betriebliches Gesundheitsmanagement nutzen

Vorsorge als Tabuthema – laut einer aktuellen Umfrage sprechen vier von zehn Menschen in Deutschland nicht über Darmkrebs. Fast die Hälfte der Befragten schätzt, dass sie zu wenig über die Erkrankung wissen. Die Initiative „Unternehmen gegen Darmkrebs“ der Felix Burda Stiftung zeigt Arbeitgebern mit einem kostenfreien Leitfaden, wie sie ganz gezielt Arbeitnehmer informieren und zur Vorsorge motivieren können.

Handlungsleitfaden für Unternehmen

Um möglichst viele Menschen am Arbeitsplatz zu erreichen, gibt die Felix Burda Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Lebensblicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs den „Handlungsleitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge“ heraus. Er enthält gut verständliche, wesentliche Informationen zur Erkrankung und zur Bedeutung der Früherkennung. Noch wichtiger: Ein übersichtliches Schema zeigt, wie Unternehmen eine Vorsorgeaktion einfach und effektiv Schritt für Schritt organisieren können.

 

Vorsorge lohnt sich

Betriebliche Darmkrebsvorsorge lohnt sich den Autoren zufolge auch finanziell für Unternehmer. Denn: Mehr als 90 Prozent der Betroffenen erkranken nach dem 50. Lebensjahr. Damit stehen sie noch mitten im Berufsleben. Wer als Berufstätiger an Darmkrebs erkrankt, fehlt jedoch im Durchschnitt 60 Arbeitstage. Ganz abgesehen davon bietet ein betriebliches Darmkrebsmanagement den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Wertschätzung für die Mitarbeiter ganz konkret zu gestalten – ein gesundheitlicher und sozialer Gewinn für alle.

 

Quellen:

Unternehmer gegen Darmkrebs

Felix Burda Stiftung

Ärztezeitung

 

Mehr lesen:

IPF-Faltblatt Darmkrebs

IPF Tipp der Woche "Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben"

 

 

 

 

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