FSME erreicht Norddeutschland

Von Mai bis Oktober hat die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wieder Hochsaison. Zu den Risikogebieten zählt erstmals auch inzwischen auch der Landkreis Emsland in Niedersachsen. Eine Impfung schützt vor der Ansteckung mit FSME durch Zeckenstiche.

Wanderer im Frühlingswald
Hellfarmer - Fotolia

Fünf neue FMSE-Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut erstellt jährlich eine Übersicht der FSME-Risikogebiete. Der aktuellen Karte zufolge kommen 2019 fünf neue Regionen hinzu. Neben dem LK Emsland zählen nun auch die Kreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Garmisch-Partenkirchen, Kaufbeuren und Landsberg am Lech zu den Gebieten, in denen Zecken das FSME-Virus in sich tragen. Neben Bayern sind besonders Baden-Württemberg, Südhessen, das südöstliche Thüringen und Teile von Sachsen betroffen. 98 Prozent der Patienten, die hierzulande im vergangenen Jahr an FSME erkrankten, waren nicht oder nur unzureichend geimpft, berichtet das RKI. Wer in FSME-Risikogebieten lebt, arbeitet oder diese besucht und wobei ein Zeckenkontakt möglich ist, sollte laut STIKO geimpft sein.

Nur mit FSME-Impfung in Urlaub fahren

Bei Reisen außerhalb Deutschlands sind Impfungen für Österreich, Tschechien sowie für große Teile der Schweiz und Polens empfohlen. Vereinzelte FSME-Erkrankungen wurden in den letzten Jahren auch aus dem Elsass und den Niederlanden berichtet. Finnland-Urlauber sollten berücksigen, dass dort neben den zentraleuropäischen auch die sibirischen FSME-Subtypen vorkommen.

 

Zur Karte der FSME-Risikogebiete des RKI

 

Quelle:

Medical Tribune