Harnwegsinfekte bis Blasenkrebs: IPF informiert über Harnwegserkrankungen

Berlin – Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten in Deutschland, so Mediziner der Deutschen Gesellschaft für Urologie. 50 bis 70 Prozent der weiblichen Bevölkerung bekommen mindestens einmal im Leben eine Blasenentzündung. Oft sind die Infektionen schmerzhaft, aber ungefährlich. Wenn Bakterien über die Harnleiter aufsteigen, kann durch eine Entzündung der Nierenbecken die Nierenfunktion dauerhaft leiden. Manchmal weisen Infektionen der Harnwege auch auf schwerwiegende Erkrankungen hin: Hinter wiederkehrenden Blasenentzündungen oder schwer behandelbaren Infektionen kann ein Blasentumor stecken.

Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung IPF bietet in seinem aktuellen Schwerpunktthema auf www.vorsorge-online.de Hintergrundwissen zu Harnwegsinfekten für Verbraucher, Patienten und Ärzte. Neben ausführlichen Informationen zu den unterschiedlichen Krankheitsbildern stellt das IPF Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vor und berichtet über Laboruntersuchungen zur Früherkennung von infektionsbedingten Nierenschäden oder Blasenkrebs.

 

Grundsätzlich gilt: Frauen trifft eine Harnwegsinfektion deutlich öfter als Männer. Sie erleiden 95 Prozent aller Blasen- und Harnröhrenentzündungen. Männer ereilt die unangenehme Entzündung vor allem ab 60 Jahren, wenn Prostata-Beschwerden die Blasenfunktion beeinträchtigen.  Harnwegsinfekte bei jüngeren Männern sind hingegen sehr selten. Betroffenen sollten bei Symptomen daher unbedingt zum Arzt gehen und die Ursache der Infektion abklären lassen.

 

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