Gut beraten

Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) wird von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Er garantiert die Neutralität und Unabhängigkeit des IPF. In diesem Beirat treffen Sie sechs namhafte Experten aus Forschung, Lehre und medizinischer Praxis.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prof. Dr. med. Berend Isermann

ist Leiter der Abteilung Klinische Chemie am Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie der Universität Magdeburg. Prof. Isermann studierte Medizin in Würzburg, Bristol (Großbritannien) und Yale (USA). Er kehrte 1996 nach Deutschland zurück, promovierte zunächst in Würzburg auf dem Gebiet osteogener Fehlbildungen, bevor er an der Universität Heidelberg im Gebiet hormoneller Stoffwechselprozesse forschte. Im Jahr 1998 ging Prof. Isermann für vier Jahre an das Blood Research Institute in Wisconsin (USA), wo er auf dem Gebiet der Blut- und Bluterkrankungen forschte. Im Jahr 2003 kam erneut an die Universität Heidelberg, wo er seine wissenschaftliche Karriere fortführte. Gegenstand seiner aktuellen Arbeit ist die Interaktion der Gerinnungsproteasen mit Stoffwechselprozessen, z.B. im Rahmen des Diabetes mellitus. Seit 2011 ist Prof. Isermann in seiner derzeitigen Funktion an der Universität Magdeburg tätig. Neben seiner Professur an der Medizinischen Fakultät der Universität Magdeburg ist Prof. Isermann zugleich Vizepräsident der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL). Als Vorstandsmitglied der DGKL setzt sich Prof. Isermann u.a. dafür ein, dass das Fach „Labormedizin“ als medizinischer Studienschwerpunkt Bestandteil der Lehrpläne an deutschen Universitäten bleibt und Deutschland auch in Zukunft über gut ausgebildete Laborärzte verfügt.

Prof. Dr. med. Jan Kramer

arbeitet seit 2001 an der Universität zu Lübeck, bis 2009 in der Nephrologie als Oberarzt und Facharzt für Innere Medizin, Zusatzbezeichnung Hämostaseologie. Herr Kramer habilitierte 2009 und erhielt 2014 eine Professur für Innere Medizin. 2009 wechselte Prof. Kramer aus dem stationären in den ambulanten Sektor und übernahm Leitungs­aufgaben in der Intermed-LADR-Gruppe. Dieser ärztlich und Inhaber-geführte Verbund versorgt labormedizinisch über 20.000 Ärzte und 200 Kliniken. Ursprung ist die älteste Laborarzt­praxis in Deutschland, gegründet in Geesthacht 1945 durch den Großvater der Familie Kramer. Seit 2012 ist Prof. Kramer als Facharzt für Laboratoriumsmedizin niedergelassen und als ärztlicher Leiter sowie Geschäftsführer in der Gruppe aktiv. Herr Kramer vertritt eine ärztliche Labormedizin: Wichtig sind ihm die Qualität der Analytik und die kollegiale Beratung im Sinne der Patienten. Prof. Kramer ist Vorstandsmitglied im Verein Akkreditierte Labore in der Medizin ALM e.V. Außerden engagiert er sich als Vorstand des Vereins Ärztliches Qualitätslabor ÄQL e.V. sowie im Beirat der DELAB Gesellschaft für Laborberatung. Im Rahmen seiner Vorstandsarbeit ist er Vorsitzender und Sprecher des Compliancebeirats von ALM, ÄQL und BDL.

Prof. Dr. med. Bernd Heicke

erhielt 1972 die Anerkennung als Facharzt für Laboratoriumsmedizin und wurde im gleichen Jahr zum Professor für Physiologische Chemie ernannt. 1987 bekam er die Zulassung als Vertragsarzt. Vom 1.1.1995 bis zum 31.12.2005 war Prof. Heicke Geschäftsführender Gesellschafter der Bioscientia Institut für Medizinische Diagnostik GmbH. Seit dem 1.1.2006 ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft und seit dem 1.6.2006 dessen Vorsitzender. Prof. Dr. Heicke bildet Ärzte auf den Gebieten "Medizinische Chemie und Molekulare Diagnostik" und "Medizinische Immunologie und Mikrobiologie" weiter.

Prof. Dr. med. Herbert Schuster

absolvierte 1991 sein Examen zum Facharzt für Innere Medizin und erhielt 1993 die Anerkennung für die Gebietsbezeichnung Medizinische Genetik. Fünf Jahre, von 1994 bis 1999, leitete er die Arbeitsgruppe "Genetik von Herzkreislaufkrankheiten" am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin sowie als Leitender Oberarzt die Poliklinik der

Franz-Volhard-Herzkreislauf-Klinik in Berlin-Buch. 1997 wurde er Professor für Innere Medizin an der Humboldt-Universität, Berlin. Prof. Dr. Schuster gründete 1996 die Firma INFOGEN, ein Institut auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung und des Gesundheitsmanagements, das er als Geschäftsführer leitet.

Prof. Dr. med. Ludger Klimek

studierte Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Anschließend war er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungslabor der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Plastische Kopf- und Halschirurgie tätig. 1992 wechselte er an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und war dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Oberarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie tätig. In den folgenden Jahren erhielt er die Anerkennung als Facharzt für HNO-Heilkunde sowie die Zusatzbezeichnungen Allergologie, Umweltmedizin und Plastische Operationen. Schließlich habilitierte er sich an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit über „Die allergische Rhinitis“. Seit 1999 leitet Prof. Dr. Klimek das Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden.

Dr. med. Günter Karl Theis

ist niedergelassener Internist in Pirmasens. Er arbeitete nach seiner Promotion und Approbation 1973 zunächst als Stabsarzt bei der Bundeswehr. Ein Jahr später begann er seine Ausbildung zum Internisten. Seit dem 1. Januar 1981 ist Dr. Theis in eigener Praxis tätig. Berufsbegleitend ließ er sich außerdem zum Psychotherapeuten, Ernährungsmediziner und Diabetologen ausbilden. Zusätzlich engagiert er sich als Dozent in der ärztlichen Fortbildung, in der ärztlichen Selbstverwaltung sowie als Bezirksarzt der DLRG Westpfalz. Sein bevorzugtes Fachgebiet ist die Männermedizin.