Cholesterin: ein Drittel durch Ernährung

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Gute Nachrichten für alle, die ihre Fettstoffwechselgesundheit selbst in die Hand nehmen wollen: Studien lassen vermuten, dass etwa ein Drittel des Cholesterinspiegels im Blut von der Ernährung abhängt. Labortests zeigen das ganze Bild.

Fettstoffwechsel mit Labortetest im Blick

Erhöhte Cholesterinspiegel tragen entscheidend dazu bei, dass sich Atherosklerose samt Folgeerkrankungen wie eine koronare Herzkrankheit entwickeln. Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF e.V.) empfiehlt daher, das Gesamtcholesterin ab dem zehnten Lebensjahr regelmäßig zu bestimmen – bei Vorsorgeuntersuchungen, aber auch im Rahmen von Gesundheitsaktionen oder Berufseintrittsuntersuchungen. Nehmen Patienten deutlich an Gewicht zu, steigt der Blutdruck oder beginnt die Menopause, sollten die Kontrollzeiträume kürzer sein, so die Experten der DGFF.

Genetische Faktoren erkennen

Der Cholesterinwert kann auch aufgrund einer vererbten Stoffwechselstörung aus den Fugen geraten. Extrem hohe Werte des Gesamt- und des LDL-Cholesterins deuten auf eine solche familiäre Hypercholesterinämie hin. Der Verdacht erhärtet sich, wenn in der Familie des Patienten nähere Verwandte in jüngerem Alter einen Herzinfarkt hatten, eine Bypass-Operation benötigten oder ihre Herzkranzgefäße mit einem Ballon aufgedehnt werden mussten. Labormedizinisch können Ärzte zusätzlich den Lipoprotein (a)-Wert bestimmen lassen. Er ermöglicht es laut DGFF, das individuelle Risiko des Patienten besser einzuschätzen. Eine erhöhte Konzentration des Wertes zeigt an, dass eine Therapie notwendig ist.

 

Quelle:

Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e.V.

 

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