FSME: Impfung schützt vor Langzeitfolgen

Zecken können Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Bei zehn bis 30 Prozent der Menschen mit Zeckenstich bricht die Erkrankung aus, mehr als ein Drittel der FSME-Patienten tragen dauerhafte neurologische Beeinträchtigungen davon. Bei etwa jedem zweiten Patienten entwickelt sich eine Hirnhautentzündung (Meningitis), bei vier von zehn Betroffenen entzündet sich zusätzlich das Hirngewebe (Meningoenzephalitis). Jeder zehnte erleidet zudem noch eine Entzündung des Rückenmarks. Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie raten zur Impfung, um Spätfolgen zu vermeiden.