Weihnachtsmarkt gesund genießen

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Bratäpfel, Reibekuchen, Glühwein und Bratwurst – solche Verlockungen bringen laut Umfragen jeden Dritten in Deutschland dazu, wenigstens einmal pro Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gerade in der Vorweihnachtszeit kann das Angebot an Süßem und Fettigem in Hülle und Fülle auf die Gesundheit schlagen. Um die Leckereien zu Weihnachten mit Verstand genießen zu können, sollte man seine Cholesterinwerte kennen, so das IPF. Einfache Bluttests zeigen, ob es der Reibekuchen sein darf oder doch lieber die gerösteten Nüsse.

Tierisch fett

Mit einer Bratwurst hat man sein Fett schon fast weg: Sie schlägt bereits mit der Hälfte der empfohlenen Maximalmenge pro Tag zu Buche. Da lohnt es sich, vor dem abendlichen Snack am Würstelstand tagsüber weniger Fett zu sich zu nehmen. Wer dagegen regelmäßig zu fett isst, schadet seiner Gesundheit. Gesättigte Fette in tierischen Produkten wirken sich auf den Cholesterinspiegel besonders ungünstig aus. Im Übermaß genossen treiben sie den Cholesterinspiegel in die Höhe; Cholesterin lagert sich vermehrt in den Gefäßwänden der Arterien ein. Diese verlieren ihre Elastizität und verengen sich – auf Dauer drohen Durchblutungsstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

 

Labornachweis von HDL und LDL – ein feiner Unterschied

Ob erhöhte Cholesterinwerte vorliegen, kann der Arzt per Bluttest feststellen lassen. Dabei kommt es auf das Verhältnis von HDL-Cholesterin und LDL-Cholesterin an. Diese Fett-Eiweiß-Verbindungen transportieren das lebenswichtige Cholesterin durch den Blutkreislauf: HDL bringt es zurück in die Leber, LDL bringt es aus der Leber in die restlichen Körpergewebe. Experten sehen vor allem in erhöhten LDL-Werten einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, greift statt Reibekuchen, Bratwurst und Poffertjes einfach zu einem traditionellen Weihnachtsgenuss: Nüsse schmecken nicht nur lecker, sondern enthalten besonders viele ungesättigte Fettsäuren.

 

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