Rheuma: auf Vitamin D achten

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Die Sonne lässt sich in unseren Breitengraden im Winter nur selten sehen. Statistiken zählten für den Winter 2017/2018 zwischen 145 und 205 Sonnenstunden, je nach Bundesland. Dunkle Winter beeinträchtigen auch den Vitamin-D-Spiegel – der Körper kann Vitamin D nur mit Hilfe der UV-Strahlen im Sonnenlicht bilden. Besonders Menschen mit Rheuma-Erkrankungen sollten darauf achten, dass ihr Organismus ausreichend mit Vitamin D versorgt ist. Zu wenig davon kann die Autoimmunerkrankung befeuern. Wie es um die Versorgung mit Vitamin D bestellt ist, zeigt ein Bluttest, so das IPF.

Vitamin D stärkt Immunsystem

Rheuma gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Das körpereigene Immunsystem gerät außer Kontrolle und verursacht Entzündungen im Körper. Vitamin D hemmt diese entzündlichen Prozesse. Studien zeigen: Je schlechter die Vitamin-D-Versorgung, desto heftiger sind die Entzündungsaktivitäten bei Patienten mit bestimmten Rheuma-Erkrankungen. Dazu zählt auch Rheumatoide Arthritis (RA), die häufigste Rheuma-Form. Fachmediziner raten Patienten mit RA daher dazu, ihren Vitamin-D-Spiegel regelmäßig per Labortest kontrollieren zu lassen. Dazu reicht eine Blutprobe. Labormediziner messen, wie viel Vitamin D im Blutserum enthalten ist.

Behandlung nur mit Arzt

Die Kosten für die Labortests übernehmen die Krankenkassen, wenn der Arzt eine Erkrankung vermutet, die durch einen Vitamin-D-Mangel verursacht werden kann. Ein Vitamin-D-Mangel lässt sich mit entsprechenden Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln behandeln. Wichtig: Ob und wie viel Vitamin D die Patienten brauchen, sollte immer ein Arzt klären. Selbsttherapie mit frei verkäuflichen Präparaten kann dazu führen, dass Betroffene ihrer Gesundheit schaden. Im schlimmsten Fall schädigt eine Überdosierung sogar die Nieren.

 

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