Gesund Grillen – was Diabetiker beachten müssen

Endlich Sommer! Im Garten, im Park oder am See genießen viele Menschen jetzt mit Freunden und Familie die warmen Sonnenstrahlen, zum Beispiel bei einem Grillfest. Oft gibt es vor allem deftige Speisen. Besonders Diabetiker sollten aber bewusst und fettarm genießen. Wird der Grillabend doch einmal intensiver, helfen Blutzuckerselbstmessungen bei der richtigen Insulingabe, so das IPF.

Gesunde Alternativen statt Blutzuckertreiber

Für viele Grillfans gehören Würstchen und Buletten fest zum Repertoire, am besten mit Mayo, würzigen Fertigsaucen und ein paar Bier. Doch gerade fettige und gesüßte Lebensmittel sowie Alkohol treiben die Blutfett- und Blutzuckerwerte in die Höhe. Vor allem in fertigen Marinaden und Fertigsaucen versteckt sich Zucker. Stark schwankende Blutzuckerwerte – etwa durch wiederholte Schlemmereien in der Grillsaison – belasten die Gesundheit von Organen wie Nieren, Herz und Gefäße. Für das Grillvergnügen gibt es jedoch viele leckere Alternativen, die den Blutzucker weniger in die Höhe treiben: Wer auf Gemüsespieße oder Geflügel sowie selbstgemachte Marinaden ohne Zucker ausweicht, tut Gaumen und Zuckerwerten Gutes.

Disziplin und Messgerät

Diabetiker, die ihre Werte regelmäßig überprüfen und im Lot halten, können das Risiko für Folgekrankheiten deutlich senken. Sie benötigen dazu nur ein wenig Disziplin und ein modernes Messgerät. Den richtigen Umgang mit dem Messgerät lernen Patienten in Schulungen kurz nach der Diagnose. Verunreinigungen oder zu heftiges Drücken des Teststreifens auf den Finger können das Ergebnis verfälschen. Besser: Hände nach dem Grillgenuss gut waschen, trocknen, nach dem Pieks in die Fingerkuppe diese leicht massieren und mit dem Streifen vorsichtig einen Tropfen Blut aufnehmen. Ergeben die Messwerte nach dem Grillfest besonders entgleiste Blutzuckerwerte, können spezielle Diättage, etwa mit Reismahlzeiten, bei der Regulierung unterstützen. Betroffene sollten sich aber zuvor mit ihrem Arzt besprechen.

 

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