Achtung, Allergie

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Eigentlich sollten Pollen und Gräser im Winter Pause machen. Zunehmend klagen Allergiker jedoch auch über Symptome in den Wintermonaten. Neben Pollen gedeihen jedoch auch andere Allergene in der staubtrockenen Heizungsluft. Ob Pollen, Hausstaub oder doch eine Erkältung für rote Augen und eine Tropfnase verantwortlich sind, klären Labortests. Mit einer frühzeitigen Diagnose steigen die Chancen, Folgeerkrankungen zu vermeiden, so das IPF.

Pollenflug zu jeder Jahreszeit

In den letzten Jahren zeigt sich zunehmend, dass Pollen fast ganzjährig Saison haben. Experten weisen darauf hin, dass etwa die Pollen der Purpur-Erle bereits im Dezember unterwegs sind; Haselsträucher machen Allergikern schon ab Januar mit ihren Pollen das Leben schwer. Dazu kommt: Rund ein Drittel aller Heuschnupfenpatienten leidet laut Angaben der Stiftung Deutscher Pollenflug gleichzeitig an einer Milbenallergie. Da die Symptome denen des Heuschnupfens stark ähneln, empfehlen sich Bluttests für die genaue Ursachenklärung von Husten, Fließschnupfen und Niesanfällen.

Allergiediagnose aus dem Labor

Labormediziner erkennen durch eine Blutanalyse nicht nur, ob neben der Pollenallergie zusätzlich eine Allergie auf Hausstaubmilben vorliegt. Mittels moderner Labortests entdecken sie auch sogenannte Kreuzallergien. Bei Pollenallergikern etwa führen mitunter auch manche Lebensmittel zu allergischen Reaktionen. Mittels molekularer Allergiediagnostik bestimmen Mediziner genau, welches Protein die Allergie auslöst. So können sie abschätzen, ob Pollenallergie-Patienten bestimmte Lebensmittel besser meiden. Die Erfolgsaussichten einer spezifischen Immuntherapie und das Risiko heftiger Reaktionen auf die Behandlung lassen sich mit molekularer Allergiediagnostik ebenfalls besser einschätzen.

 

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