Mann, oh Mann!

So bleiben Männer gesund

Männer haben keine Angst, können enorm viel leisten und werden nie krank. Zumindest scheinen viele Männer das zu denken, denn um ihre Gesundheit kümmern sie sich kaum. Das hat Folgen: Sie sterben statistisch gesehen fünf Jahre früher als Frauen. Auch nutzen sie den Vorsorgekatalog der Krankenkassen in der Regel deutlich weniger als weibliche Versicherte.


Zum Beispiel geht weniger als die Hälfte aller Männer (40 Prozent) in Deutschland regelmäßig zur Krebsvorsorge. Zum Vergleich: Bei den Frauen liegt die Quote bei 67,2 Prozent. Das hat das Robert Koch-Institut (RKI) im Rahmen der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) zwischen 2008 und 2011 festgestellt. Andere Präventionsangebote der gesetzlichen Krankenkassen erreichen Männer ebenfalls kaum: Der GKV Spitzenverband zählte 2010 in seinen Gesundheitskursen 24 Prozent Männer. Der Frauenanteil lag dagegen bei 76 Prozent.

Dabei haben Männer jeden Grund, mehr auf die eigene Gesundheit zu achten: Das RKI stellte in seiner Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell 2010" fest, dass Männer in allen Altersgruppen höhere Sterblichkeitsraten aufweisen als Frauen.

Ungesunder Lebensstil

Dieses ungleiche Verhältnis resultiert auch aus dem Lebensstil: Übergewicht, Alkohol und Tabak verkürzen die Lebenserwartung von Männern. Aber auch kulturelle Leitbilder können gesundheitsgefährdendes Verhalten fördern.

 

 

Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Anfang 2013 veröffentlichte die britische Krebsforschungsgesellschaft eine groß angelegte Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu sterben, für Männer im Geschlechtervergleich um 35 Prozent höher – denn statistisch gesehen trinken sie mehr Alkohol, sind öfter übergewichtig und rauchen mehr. Diese Faktoren steigern auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie treten bei Männern nicht nur besonders häufig, sondern auch in vergleichsweise jungen Jahren auf.

  • Übergewicht
  • Essverhalten
  • Besser so

    Übergewicht

    Pfundskerle sterben früher

    Nach dem aktuellen Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat die Mehrzahl der Männer schon ab Mitte 30 eindeutig zu viel auf den Rippen. 23 Prozent von ihnen leiden sogar an Fettsucht (Adipositas). Längst ist erwiesen: Übergewicht führt zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Und auch einige Krebserkrankungen können durch die Ernährung begünstigt werden.

    Essverhalten

    Hauptsache, es schmeckt?

    Ein Grund für die überflüssigen Pfunde liegt im Essverhalten der meisten Männer. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) im Dezember 2012 bejahte jeder zweite Befragte die Aussage „Ich esse, was mir schmeckt – egal ob es gesund ist oder nicht.“ Fett gehört zu einem guten Essen unbedingt dazu, Gemüse, frisches Obst oder vegetarische Gerichte stehen dagegen selten auf dem Speiseplan.

    Besser so

    Power Food

    Auf ein Steak ab und zu muss niemand verzichten. Gemüse und Salat dazu machen aber nicht nur satt: Vitamine und Mineralstoffe in den grünen Beilagen fördern Konzentration und Leistungsfähigkeit. Das können Pommes nicht. Wem Gemüse putzen und schnippeln zu aufwändig ist, der kann stattdessen hochwertiges Tiefkühlgemüse essen.

  • Rollenbild
  • Folgen
  • Besser so

    Rollenbild

    Erfolg im Beruf als Maßstab

    Eine umfassende Studie des Gesundheitsamts Bremen weist darauf hin, dass Männer gesellschaftlich immer noch vor allem auf die Rolle des Familienernährers festgelegt werden. Ihr Selbstwertgefühl beziehen die meisten nach wie vor aus ihrem beruflichen Erfolg. Arbeitslosigkeit oder schlecht bezahlte, unsichere Arbeitsverhältnisse werten sie als Versagen. Da ihnen zudem sozial akzeptierte Alternativen zur Erwerbstätigkeit deutlich weniger offen stehen als Frauen, sind sie bei Krisen im Beruflichen anfälliger für psychische Erkrankungen.

     

    Quelle:
    Die Gesundheit von Männern ist nicht die Gesundheit von Frauen
    (Gesundheitsamt Bremen)

    Folgen

    Gefährliche Kompensation

    Ob Jobverlust, Stress im Job oder Lebenskrisen: Das traditionelle Gesellschafts- und Selbstbild vom „starken Geschlecht“ verhindert häufig, dass Männer in belastenden Situationen Unterstützung suchen. Stattdessen greifen sie statistisch gesehen verstärkt zu „Tröstern“ wie Alkohol, Zigaretten oder Medikamenten. Nach Zahlen des RKI liegt der Anteil der männlichen Alkoholrisikokonsumenten in allen Altersstufen um etwa zehn Prozent über dem weiblichen. Und mit rund 23 Prozent fällt der Anteil der Männer, die an einem durch Tabakkonsum auslösbaren Krebs erkranken, besonders hoch aus.

    Quelle:
    Gesundheit von Frauen und Männern effektiv fördern
    (Robert Koch-Institut)

    Besser so

    Selbstbewusstes Gesundheitsmanagement

    Womöglich glänzt das Bild des unerschrockenen Alltagshaudegens mehr – gesünder verhält sich jedoch der selbstbewusste Gesundheitsmanager. Gegen Überlastung im Job helfen Absprachen mit den Kollegen, Teamwork und wenn möglich, Aufgaben zu delegieren. Feste Termine mit Freunden, für Sport oder mit der Familie sorgen für einen pünktlichen Feierabend und Ausgleich. Verlässliche Freundschaften bilden darüber hinaus ein „soziales Immunsystem“: Wer sich mit Freunden über Bedrückendes austauschen kann, gewinnt schneller wieder neue Perspektiven.

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Krankheiten und Vorsorge

Zu den Krankheiten, mit denen typischerweise Männer zum Arzt gehen, zählen nicht nur geschlechtsspezifische Probleme wie Prostatabeschwerden oder Erektionsstörungen. Auch bei Leber- und bestimmten Krebserkrankungen stellen Forscher immer wieder einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern fest.

 

Laut Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) war Lungenkrebs im Jahr 2010 mit einem Anteil von 25 Prozent die häufigste Krebstodesursache bei Männern. Von den Frauen starben etwa 14 Prozent an dieser Krebsart. Auch Leberkrebs steht bei Männern wesentlich höher in der Sterbestatistik als bei Frauen.

Typisch männliche Krankheitsbilder

  • Herz-Kreislauf
  • Vorsorgetipp des IPF-Experten
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    Herz-Kreislauf

    Immer noch sterben die meisten Menschen in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gingen 40,2 Prozent aller Todesfälle im Jahr 2011 auf diese Ursache zurück. Deutlich mehr als Hälfte (56 Prozent) davon waren Männer. Mit zunehmendem Alter klettert ihr Risiko zudem höher als das der Frauen: Leiden in der Altersgruppe bis 44 Jahre nur bis zu zwei Prozent an einer Mangeldurchblutung des Herzmuskels (Frauen: unter einem Prozent), pumpt ab 45 Jahren schon das Herz jedes zehnten Mannes zu wenig Blut durch den Organismus (Frauen: vier Prozent).

    Quelle: Gesundheit in Deutschland aktuell

    Vorsorgetipp des IPF-Experten

    Das sagt IPF-Experte Dr. med. Günter Karl Theis, Internist und Spezialist für Männermedizin:

    „Weniger rauchen, maßvoll Alkohol trinken und mehr Grünes statt Fettiges essen – das schützt am besten vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ausdauerbetonter Sport senkt nachweislich Blutdruck, Blutfett- und Blutzuckerwerte. Im Rahmen des Check-up 35 kann Ihr Arzt per Labortest Ihre Werte kontrollieren und den Erfolg Ihrer Vorsorgeaktivitäten überprüfen.“

  • Diabetes
  • Vorsorgetipp des IPF-Experten
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    Diabetes

    Männer riskieren bei Übergewicht eher, an Diabetes zu erkranken, als Frauen: Ab 55 Jahren werden sie doppelt so häufig zuckerkrank. Bei ihnen sammeln sich überflüssige Kilos meist um die Körpermitte an und belasten den Stoffwechsel. Mehrere Studien zeigen, dass Bauchfett das Diabetesrisiko erhöht. Es macht die Körperzellen unempfindlich gegen Insulin und treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe.

    Vorsorgetipp des IPF-Experten

    Das sagt IPF-Experte Dr. med. Günter Karl Theis, Internist und Spezialist für Männermedizin:

    „Werden Sie Übergewicht und Bauchfett los. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und gezieltes Muskeltraining helfen dabei. Regelmäßige Blutzuckertests im Rahmen der Vorsorge zeigen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind oder nachsteuern müssen.“

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    Weitere Informationen bietet das IPF-Faltblatt

  • Prostatakrebs
  • Vorsorgetipp des IPF-Experten
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    Prostatakrebs

    Prostatakrebs ist mit einem Anteil von 26 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Nach Angaben des RKI und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) tritt diese Krebsart im Durchschnitt ab etwa 69 Jahren auf. Wird der Tumor so früh erkannt, dass er noch auf die Vorsteherdrüse beschränkt ist, überleben nahezu alle Betroffenen den Krebs.

    Vorsorgetipp des IPF-Experten

    Das sagt IPF-Experte Dr. med. Günter Karl Theis, Internist und Spezialist für Männermedizin:

    „Prostatakrebs kann im Frühstadium bei 90 Prozent der Betroffenen sehr gut behandelt und sogar geheilt werden. Nutzen Sie ab 45 Jahren die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen. Der Arzt tastet die Prostata, die äußeren Geschlechtsorgane und die zugehörigen Lymphknoten auf Veränderungen ab. Falls in Ihrer Familie Vater, Onkel oder Großvater schon im Alter von unter 60 Jahren an Prostatakrebs erkrankt sind, sollten Sie schon ab 35 Jahren zur Vorsorge gehen. Ein PSA-Test kann helfen, das Krebsrisiko rechtzeitig zu erkennen.“

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    Weitere Informationen bietet das IPF-Faltblatt

  • Erektionsstörungen
  • Vorsorgetipp des IPF-Experten
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    Erektionsstörungen

    Viele Männer reagieren sehr verunsichert, wenn ihr Sexualleben unter Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) leidet. Oft vermuten sie dann eine psychische Ursache. Dabei stecken hinter Potenzstörungen häufig Warnsignale des Körpers: In 80 Prozent der Fälle verursachen organische Erkrankungen das scheinbar seelische Problem, so Experten der Stiftung Männergesundheit. Am häufigsten weisen Potenzstörungen auf Bluthochdruck und Arteriosklerose hin. Auch Diabetes und neurologische Erkrankungen führen immer wieder zu derartigen Problemen. In einigen Fällen können Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, chronische Leber- oder Nierenfunktionsstörungen die erektile Dysfunktion verursachen.

    Quelle: MZG Berlin

    Vorsorgetipp des IPF-Experten

    Das sagt IPF-Experte Dr. med. Günter Karl Theis, Internist und Spezialist für Männermedizin:

    „Erektionsstörungen sind ein wichtiges Warnsignal für zum Beispiel Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes mellitus. Wenn Sie über sechs Wochen mehrmaliges Versagen bei sich feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Er kann mit Labortests organische Ursachen abklären.“

Gesünder leben heißt länger leben

Männer können Lebensjahre hinzugewinnen, wenn sie ihren Lebensstil umstellen. Das zeigt die so genannte Klosterstudie von 2002. Der Bevölkerungswissenschaftler Marc Luy wies nach, dass unter vergleichbaren Lebensumständen – im Kloster – Mönche annähernd so lange leben wie Nonnen. Im Rest der Welt dagegen müssen sich die männlichen Vertreter mit fünf Jahren weniger zufriedengeben.

 

Der Welt entsagen müssen Männer jedoch nicht: Gesünder ernähren, mehr Bewegung und Stress ausgleichen können sie auch außerhalb der Klostermauern. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, die Erfolge des persönlichen Gesundheitsmanagements zu überprüfen.

 

Zum Download:

Ihr IPF-Businessplan Gesundheit: Vorsorgeleistungen der GKV Überblick

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Depression: Männer-Krankheit im Verborgenen

Laut Statistik leiden vor allem Frauen an Depressionen: Das Robert Koch-Institut (RKI) wies in seiner Gesundheitsberichterstattung im Februar 2013 darauf hin, dass sie etwa doppelt so oft depressiv sind wie Männer. Laut Männergesundheitsbericht 2013 der Stiftung Männergesundheit leiden neun Prozent der männlichen Bevölkerung in Deutschland (3,6 Millionen) an einer therapeutisch festgestellten Depression.

 

Diese Zahlen sagen jedoch nur die halbe Wahrheit. Denn vermutlich verbirgt das sogenannte starke Geschlecht Depressionen nur besser. Die hohe Selbstmordrate der Männer weist darauf hin: Jedes Jahr sterben dreimal mehr Männer (7.600) als Frauen (2.300) bei einem Selbstmordversuch, so die Stiftung Männergesundheit. Die Experten schätzen daher, dass Depressionen bei 60 bis 90 Prozent der Erkrankten nicht erkannt, geschweige denn behandelt werden.

Männer leiden anders

  • Körper statt Seele
  • Betäuben statt behandeln

    Körper statt Seele

    Anstatt über seelische Wunden zu klagen, sprechen Männer eher über Rückenschmerzen, Magenverstimmungen oder Herzbeschwerden. Statt niedergeschlagen und antriebslos zu sein, äußern sie die negative Stimmungslage in Wutausbrüchen und aggressiven Übergriffen. Zudem leiden sie unter sexuellen Problemen wie Erektionsstörungen. Dies macht ihnen oft besonders schwer zu schaffen, da sie um ihre Männlichkeit fürchten.

    Betäuben statt behandeln

    Ob fanatisches Training für den Marathon oder endlose Arbeitstage im Büro – mit exzessivem Verhalten versuchen Männer oft, die scheinbare Bedrohung der Männlichkeit zu kompensieren. Auch der Missbrauch von Alkohol und Drogen ist eine typische Reaktion. Da dies oft weder den Betroffenen noch den behandelnden Ärzten bewusst ist, werden lediglich die Symptome behandelt. Die eigentliche Ursache bleibt unerkannt.

Therapie hilft

IPF-Beirat und Männergesundheitsexperte Dr. med. Günter Karl Theis
"Depressionen sind gut therapier- und heilbar. Betroffene Männer und ihre Angehörigen sollten das Thema beim Arztbesuch offen ansprechen und gegebenenfalls bei einem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Hilfe suchen. Er stellt Medikamente individuell auf den Betroffenen ein, so dass dieser weitere Therapiemaßnahmen angehen und gesunden kann."

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06.11.2013