Keine Angst vorm Osterei

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Im Osternest, zum Osterfrühstück, im Osterlamm – an Ostern haben Eier Hochkonjunktur. Angst vor dem Cholesterin im Ei muss man jedoch nicht haben. Experten der Deutschen Herzstiftung weisen darauf hin, dass ein gesunder Cholesterinspiegel vielmehr vom gesamten Ernährungskonzept abhängt.

Ei allein macht Blutwerte nicht fett

Zu hohe Blutfettwerte schädigen die Blutgefäße und steigern das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Darum dankt es die Gesundheit, wenn die Cholesterinwerte im Normbereich liegen.  Um diese zu erreichen, kommt es weniger auf die Eier als auf die gesamte Ernährung an. Das zeigen auch Studien. Während spanische und andere europäische Wissenschaftler keine Belege dafür finden konnten, dass sogar mehr als vier Eier pro Woce das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht steigern, stellten US-amerikanische Forscher sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Eierkonsumm und Koronarer Herzerkrankung fest. Der Grund: Die Zubereitung der Eier in den USA mit viel Fett und Speck spielt eine größere Rolle  als das Ei selber.

Blutfettwerte unter Kontrolle halten

Ei oder kein Ei: Je höher der Anteil der gesättigten Fette in der Nahrung ist, umso höher steigen die Cholesterinwerte. Gesättigten Fette verstärken zudem die Gerinnungsaktivität im Blut und fördern so koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Schlaganfall. Reich an gesättigten Fetten sind Lebensmittel wie Fleisch, Speck, Wurst, Schinken und Schweineschmalz. Besser für die  Gefäßgesundheit: Lebensmittel mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Fisch, Nüsse und Olivenöl im Speiseplan können sogar helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Wie es um diesen bestellt ist, zeigen Blutanalysen aus dem Labor. Im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen wie dem Check-up 35 kann jeder gesetzlich Versicherte seine Blutfettwerte alle zwei Jahre kontrollieren lassen.

 

Quellen:

Deutsche Herzstiftung