Im Fokus Männergesundheit – Update 2018 erschienen

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Immer noch scheint sich zu bewahrheiten: Männer sind Vorsorgemuffel. So nutzt Studien zufolge beispielsweise nur jeder vierte Mann in Deutschland die Krebsvorsorge-Untersuchungen – obwohl neun von zehn Männern sie kennen. Eigentlich gute Voraussetzungen, endlich zum selbstbewussten Gesundheitsmanager zu werden.

Von wegen Gene

Statistisch gesehen sterben Männer fünf Jahre früher als Frauen. Diese geringere Lebenserwartung liegt aber nur bedingt in den Genen. Lebensstil und Zurückhaltung bei der Gesundheitsvorsorge tragen ihren Teil bei. So kompensieren Männer öfter als Frauen psychische Belastungen mit Alkoholkonsum, rauchen mehr und achten weniger auf die Alarmsignale ihres Körpers. Das begünstigt sowohl Herz-Kreislauf- als auch Krebserkrankungen. Gut zu wissen: Für Patienten, in deren Familien bestimmte Krebsarten oder Herzkrankheiten gehäuft auftreten, übernehmen die Krankenkassen spezielle Früherkennungstests.

Labortests: unkomplizierter Einstieg in die Vorsorge

Mit modernen Labortests ist der Einstieg in Gesundheitsvorsorge denkbar unkompliziert: Los geht es mit dem Check-up 35, der allen gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren alle zwei Jahre zur Verfügung steht. Blut- und Urinprobe reichen, um im Labor wichtige Hinweise auf die Gesundheit von Herz, Nieren und Stoffwechsel zu erhalten. Je nach Testergebnis können Männer bewusst gegensteuern – und den Erfolg ihres Gesundheitsmanagements beim nächsten Labortest überprüfen.

 

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