Diabetes-Vorsorge zur WM: Sport machen statt Sport gucken!

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Der Countdown zur Fußball-WM läuft, morgen ist Anstoß. Für die Mitglieder der Deutschen Diabetes Hilfe steht ein Sieger jetzt schon fest: die Gesundheit. Mit ihrem traditionellen Sommer-Fußballmatch FC Diabetologie gegen FC Bundestag macht die Organisation auf die Volkskranheit Diabetes aufmerksam und wirbt für bessere Prävention, Diagnose und Therapie.

Aufklärung gewinnt

Bereits gestern spielte das Team aus Ärzten, Wissenschaftlern, Diabetesberatern und Menschen mit Diabetes gegen die Mannschaft der Parlamentarierer - und besiegten diese mit 3:0. Prominente Ex-Profis wie Trainer Christoph Daum und Spieler wie Thomas Helmer stärkten dem FC Diabetes den Rücken. Die Ex-Profis engagieren sich alle für die Diabetesaufklärung - und die tut Not: 6,7 Millionen Menschen mit Diabetes leben in Deutschland, darunter zwei Millionen Betroffene, die nichts von ihrer Erkrankung wissen. Eine frühe Diagnose ermöglicht es jedoch, die Zuckerkrankheit bestmöglich in den Griff zu bekommen und Folgeerkrankungen für Herz, Kreislauf, Gefäße und andere Organe zu verhindern bzw. einzudämmen. Diabetes kann mit Labortests ganz einfach festgestellt werden;  Blut- und Urinuntersuchungen helfen zudem dabei, Folgen frühzeitig zu erkennen.

Diabetes-Selbstmanagement mit Messung und Bewegung

Experten sind sich einig: Bewegung gehört zu den besten Präventionsmaßnahmen gegen Diabetes und hilft zudem, den Blutzuckerspiegel auch bei einer bereits ausgebrochene Erkrankung zu senken. Patientenorganisationen wie die Deutsche Diabetes Hilfe halten gut verständliche Informationen zum Thema Diabetes und Bewegung bereit, in Bewegungsschulen  lernen Betroffene, wie sie die Insulintherapie an die sportliche Tätigkeit anpassen können. Zudem erleichtern moderne Systeme zur Blutzucker- oder Glukoseselbstmessung es Menschen mit Diabetes, den Blutzucker im möglichst grünen Bereich zu halten - auch beim Sport.

 

Quelle:

Deutsche Diabetes Hilfe