Vitamin D-Mangel: Solarium ist auch keine Lösung

Grau, bewölkt, früh dunkel - im Winter ist helles Sonnenlicht Mangelware. Da ist die Versuchung groß, im Solarium Sonne zu tanken. Mancher der Kunstsonnenanbeter möchten so auch seinen Vitamin D-Speicher aufladen. Dafür ist das Solarium jedoch nicht der richtige Ort, warnen Experten. … weiterlesen

Robert Koch-Institut: Infektionsschutz im Museum

Ein authentisches Fenster zu Wissenschaft und Gesundheitsschutz – das bietet das neue Museum im Robert Koch-Institut. Viele Exponate informieren die Besucher anschaulich über Infektionsschutz und Gesundheitsforschung. Dazu gehören auch Ausstellungsstücke aus dem wissenschaftlichen Nachlass von Robert Koch. Der Mediziner gilt heute neben dem Franzosen Louis Pasteur als Vater der Bakteriologie. Er konnte als erster Tuberkulose auslösende Bakterien nachweisen und entwickelte maßgeblich Verfahren mit, auf denen die moderne Labormedizin gründet.

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Große Impflücken bei Masern

Deutschland rangiert EU-weit auf Platz drei der Länder mit den meisten Maserninfektionen zwischen November 2016 und Oktober 2017. Das zeigt ein aktueller Bericht des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Eine höhere Anzahl an Infektionen weisen nur Rumänien (7.977) und Italien (4.854) auf. In Deutschland verzeichnete das Robert Koch-Institut seit Februar 904 Fälle. Mitverantwortlich dafür sind unter anderem Impflücken bei Kindern und Erwachsenen. … weiterlesen

Rheumatoide Arthritis: auch der Beruf kann schuld sein

Eine umfangreiche Studie schwedischer Wissenschaftler kommt zu dem Ergebnis: Bestimmte Berufe scheinen ein erhöhtes Risiko mit sich zu bringen, an einer rheumatoiden Arthritis (RA) zu erkranken. Besonders Männer im Produktionsbereich sind betroffen, aber auch Krankenschwestern. Bei der genauen Diagnose helfen auch Labortests.

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Online-Umfrage zu Diabetes und Herzerkrankungen

Herz- und Gefäßerkrankungen gehören zu den häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes-Patienten. Aber wie gut sind Diabetiker tatsächlich über diesen Zusammenhang informiert? Die internationale Umfrage „Taking Diabetes to the Heart“ der International Diabetes Federation (IDF) soll dies klären. Betroffene können bis März 2018 über das Internet an der Studie teilnehmen.

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Weltantibiotikawoche - aufmerksam gegen Resistenzen

Über Antibiotikaresistenzen reden: Das ist das Ziel der Weltantibiotikawoche. Vom 13. Bis 19. November 2017 ruft die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu auf, über den richtigen Umgang mit Antibiotika zu informieren und für die Gefahren durch falschen Einsatz der Medkamente zu sensibilisieren. Labordiagnostik und Medizintechnik unterstützen dabei, Antibiotika so viel wie nötig und so sparsam wie möglich zu nutzen. … weiterlesen

Gesundheitsgefahr Lebenswandel

In Industrienationen wie Deutschland ließen sich durch einen gesunden Lebenswandel viele Krankheitsrisiken verringern – allen voran Herzkreislauferkrankungen. Das zeigen Daten des Langzeitprojekts „Global Burden of Disease“ (Globale Last der Erkrankungen). Vorsorgeuntersuchungen können frühzeitig zeigen, wer gefährdet ist und gegensteuern sollte. … weiterlesen

Grippe: Zu viele Senioren ohne Impfschutz

Mit dem Herbst kommt die Erkältungszeit. Aktuell beobachtet das Robert Koch-Institut (RKI) eine steigende Anzahl an Atemwegserkrankungen in ganz Deutschland. Noch sind nur wenige Grippe-Fälle darunter, aber in wenigen Wochen werden sich, wie jedes Jahr, auch die Influenza-Erreger wieder ausbreiten. Sehr heftig war die Grippewelle 2016/17 – 723 Menschen starben damals an der Virusinfektion. Zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören Senioren – aber nur ein gutes Drittel von ihnen lässt sich gegen Grippe impfen. … weiterlesen

Vorsicht bei Selbstmedikation

Mit dem Herbst kommen auch die Infektionen: So plagen etwa Erkältungen und Blasenentzündungen die Menschen oder die feuchtkalte Luft führt zu verspannten Muskeln und lässt Gelenke schmerzen. Dann liegt der Griff in die Hausapotheke liegt nahe. Allein in Baden-Württemberg nimmt ein Viertel der Befragten einer Forsa-Studie zufolge bei Beschwerden mindestens einmal im Monat rezeptfreie Medikamente. Das kann jedoch böse Folgen haben – gerade für Menschen mit Vorerkrankungen. Je nach Medikament müssen Wirkung und Nebenwirkung auch regelmäßig per Labortest kontrolliert werden. … weiterlesen

DGG fordert Standardimpfung gegen Herpes zoster für ältere Menschen

Experten der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) kritisieren, dass die Impfung gegen Herpes zoster nicht mehr als Regelleistung verfügbar ist. Gerade ältere Personen tragen ein erhöhtes Risiko, an der „Gürtelrose“ zu erkranken, viele entwickeln starke bleibende Schmerzen. Trotz Schwächen des verfügbaren Impfstoffes fordern die Fachmediziner daher, dass Menschen ab 60 Jahren standardmäßig gegen Herpes zoster geimpft werden sollen. … weiterlesen