80.000 mit Thrombose

In Deutschland leben mehr als 80 Millionen Menschen. Jährlich erleidet einer von 1.000 eine Thrombose. Neben dem Geschlecht können auch familiäre Vorbelastungen und Lebensgewohnheiten das Krankheitsrisiko steigern.

Blutabnahme zum D-Dimere-Test wegen Thrombose-Verdacht
LIGHTFIELD STUDIOS - Fotolia

Risikofaktoren für Thrombose

Frauen tragen ein doppelt so hohes Risiko, eine Thrombose zu bekommen, wie Männer. Hier wirken sich Faktoren wie Schwangerschaft oder die Einnahme der Anti-Baby-Pille auf die Statistik aus. Auch jüngere Menschen unterschätzen häufig die Gefahr, an einem Blutgerinnsel zu erkranken. Doch hohes Übergewicht oder intensiver Nikotinkonsum begünstigen die Entstehung von Thrombosen auch in jungen Jahren. Bei familiärer Vorbelastung steigt das persönliche Thromboserisiko sogar um 50 Prozent.

 

Diagnose mit Bluttest

Ob hinter Symptomen wie schmerzenden, geschwollenen und ungewöhnlich warmen Beinen tatsächlich eine Thrombose steckt, zeigt ein einfacher Bluttest. Labormediziner untersuchen die Blutprobe auf Labor auf bestimmte Proteine. Diese D-Dimere entstehen, wenn der Körper Blutgerinnsel auflöst bzw. aufzulösen versucht. Bei einem negativen Testergebnis liegt in der Regel keine Thrombose vor.

 

Quelle:

Robert Koch-Institut

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