Osteoporose-Check bei frühzeitigen Wechseljahren

Statistisch gesehen steigt das Thermometer im April auf durchschnittlich zwölf Grad Celsius – keine schweißtreibenden Temperaturen. Allerdings können Hormonumstellungen wie die Wechseljahre trotz Frühlingsfrische zu Hitzewallungen führen. Bei etwa einem Prozent aller Frauen setzen die Wechseljahre bereits vor dem 40. Lebensjahr ein. Sie tragen ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Osteoporose. Labortests klären sowohl die Ursache von Hitzewallungen als auch, wie es um die Knochengesundheit steht, so das IPF.

Ärztin mit Patientin im Gespräch
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Hormontests zeigen Wechseljahre an

Um frühzeitige Wechseljahre zu erkennen, lassen Mediziner im Labor die Hormonwerte bestimmen. Da die Konzentration der beteiligten biochemischen Botenstoffe in den Wechseljahren erheblich schwankt, kommt es vor allem auf das Verhältnis der Werte zueinander an. Darum raten Experten dazu, die Hormonwerte mehrfach zu kontrollieren. So lassen sich verfälschende Momentaufnahmen vermeiden. Bei Wechseljahresbeschwerden mit Krankheitswert übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Untersuchungen.

Wechseljahre begünstigen Osteoporose

Der Rückgang des Hormons Östrogen während der Wechseljahre beeinflusst auch die Knochenbildung. Das Hormon spielt eine wichtige Rolle für den Aufbau von Knochenmasse. Nimmt diese zu schnell ab, steigt das Risiko für Knochenbrüche. Bestimmte Marker im Urin und im Blut zeigen an, ob die Knochen infolge einer Osteoporose brüchig werden. Fachmediziner raten dazu, dass Frauen ab dem 50. Lebensjahr oder zwei Jahre nach der letzten Regelblutung alle fünf Jahre entsprechende Tests durchführen lassen.

 

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IPF-Infografiken zum Download:

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