Gesundheitsvorsorge: tatkräftig ins neue Jahr statt Kopf in den Sand stecken

Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt: Diese Erkrankungen gehören zu denjenigen, die Umfragen zufolge Menschen am meisten fürchten. Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, Risikofaktoren sowie Erkrankungen möglichst früh zu erkennen. Labortests gehören dazu. Das IPF ermutigt: 2021 die Gesundheitsvorsorge tatkräftig anpacken!

Gesunde Familie freut sich gemeinsam.
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Stoffwechsel gesund?

Dauerhaft schlechte Blutfettwerte steigern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen; aus einem metabolischen Syndrom kann Typ-2-Diabetes entstehen. Das sind nur zwei Beispiele für Risikofaktoren, die sich mittels Labortests frühzeitig erkennen und dann behandeln lassen. Beim Gesundheits-Check-up entnehmen Ärzt*innen Blut- und Urinproben. Untersucht werden unter anderem Blutfettwerte wie Cholesterin und Triglyceride; Tests auf Blutzuckerwerte und Glukose im Urin zeigen zudem, ob sich eine Diabetes-Erkrankung anbahnt. Die Blut- und Urinwerte lassen ebenfalls Rückschlüsse auf die Gesundheit von Leber und Niere zu. Der Gesundheits-Check-up steht allen Versicherten ab einem Alter von 35 Jahren alle drei Jahre kostenfrei zu.

Krebsfrüherkennungsprogramme nutzen

Umfragen zufolge fürchten sich rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland davor, an bösartigen Tumoren zu erkranken. Dennoch nutzen nur 67 Prozent der Frauen und nur 40 Prozent der Männer hierzulande die kostenlosen Vorsorgeangebote der gesetzlichen Krankenkassen. Dabei kann Früherkennung Leben retten: Die Heilungschancen bei früh erkanntem Darm- oder Gebärmutterhalskrebs beispielsweise liegen bei fast 100 Prozent. Gut zu wissen: Bei familiärer Vorbelastung stehen Versicherten zusätzliche Vorsorgeleistungen zu. Das gilt etwa bei erblichen Formen von Brust-, Darm- und Eierstockkrebs. Betroffene können in jüngeren Jahren in die Früherkennung einsteigen und entsprechende Vorsorgeuntersuchungen in kürzeren Zeitintervallen in Anspruch nehmen.

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